Im Ersten geht es um Leben und Tod:

Krankenhaus-Serie über die Charité

Ärzte, Forscher und eine leidenschaftliche junge Krankenpflegerin kämpfen um das Wohl ihrer Patienten: Mit der historischen Krankenhaus-Serie „Charité“ will die ARD an den Erfolg von „Weissensee“ anknüpfen.

Die mittellose Waise Ida (Alicia von Rittberg) muss in der Fernsehserie als Hilfswächterin ihre Behandlungskosten abarbeiten und trifft dabei auf herausragende Mediziner wie Rudolf Virchow (Ernst Stötzner, rechts).
Nik Konietzny Die mittellose Waise Ida (Alicia von Rittberg) muss in der Fernsehserie als Hilfswächterin ihre Behandlungskosten abarbeiten und trifft dabei auf herausragende Mediziner wie Rudolf Virchow (Ernst Stötzner, rechts).

Kein fließendes Wasser, kein elektrisches Licht. Der Krankenhaus-Alltag in der Berliner Charité ist Ende des 19. Jahrhunderts hart. Dennoch schreiben zu dieser Zeit dort Männer wie der Mikrobiologe Robert Koch (Justus von Dohnányi), der Pathologe Rudolf Virchow (Ernst Stötzner), der Immunologe Emil von Behring (Matthias Koeberlin) und der Chemotherapie-Begründer Paul Ehrlich (Christoph Bach) Medizingeschichte. Drei von ihnen erhielten später den Nobelpreis.

Die am Dienstag im Ersten startende historische Krankenhaus-Serie „Charité“ erzählt von diesen konkurrierenden Ärzten und Forschern – vor allem aber von der ehrgeizigen jungen Krankenpflegerin Ida Lenze (Alicia von Rittberg), die sich gegen die Männerherrschaft auflehnt. Und auch Liebe und Leidenschaft kommen in dem Sechsteiler nicht zu kurz.

Mit der ambitionierten historischen Krankenhaus-Serie in der Regie von Sönke Wortmann („Frau Müller muss weg!“, „Deutschland. Ein Sommermärchen“) will die ARD an den Erfolg der Serie „Weissensee“ anknüpfen. Mit ähnlich großer Sorgfalt wie in „Weissensee“ die DDR wird in „Charité“ das Klinik-Leben um das Jahr 1888 in Szene gesetzt. Auch inhaltlich setzt die Serie auf die richtige Mischung: Medizingeschichte und Politik, Gesellschaftsleben und Zwischenmenschliches in der Wilhelminischen Zeit.

Das Erste startet den Sechsteiler „Charité“ am 21. März um 20.15 Uhr mit einer Doppelfolge. Im Anschluss wird um 21.50 Uhr die Dokumentation „Die Charité – Geschichten von Leben und Tod“ ausgestrahlt.

Weitere Termine immer dienstags um 20.15 Uhr: Folge 3 – 28. März, Folge 4 – 4. April, Folge 5 – 11. April, Folge 6 – 18. April.