Schwermetall und Großstadthorror:

Metallica - Through the Never (3D)

In der Dokumentation „Somekind of Monster“ ließ sich die Band Metallica schonungslos offen bei der Bewältigung interner und persönlicher Probleme filmen. Nun beschreiten Lars Ulrich, Kirk Hammett, James Hetfield und Robert Trujillo einmal mehr neue Wege.

Ascot Elite Filmverleih

Die Rocker von Metallica haben das harte und laute Genre geprägt wie kaum eine zweite Band. Seit mehr als dreißig Jahren im Geschäft, beeinflussen die US-Westküstler nach wie vor (vergleichsweise) junge Wilde wie die Dänen von „Volbeat“. Wer ein Ticket für ein Metallica-Konzert erwirbt, wird immer einen spektakulären Abend erleben. Anders als jede andere Band foltern Metallica ihre Zuhörer nicht mit aktuellem Material, wenn gerade ein Album erschienen ist. Die Setlist beschränkt sich auf zwei oder drei neuere Stücke, ansonsten erklingt immer das volle Klassiker-Brett: „Master of Puppets“, „Creeping Death“, „For Whom The Bell Tolls“. Natürlich ist das auch in diesem Film so. Wenn das Western-Intro „The Ecstasy of Gold“ ertönt, begeben sich beim Fan sofort alle Körperhaare in „Hab´ Acht“-Stellung. Auch ein Roadie (erinnert an den jungen Leo DiCaprio: Dane DeHaan) würde gern dem Konzert lauschen, aber er wird in die Stadt geschickt, um eine wichtige Besorgung zu machen. Fortan blendet der Film zwischen der Bühnenshow und den lebensgefährlichen Abenteuern des Boten in der von bürgerkriegsähnlichen Zuständen geschüttelten Metropole hin und her. 

Der Film „Metallica - Through the Never (3D)“ vermischt spektakuläre Konzertaufnahmen und eine fiktive Handlung zu einem süffigen Metal-Cocktail. Der ungarische Regisseur Nimród Antal („Motel“, „Predators“) ist ein ausgewiesener Horror-Spezialist und natürlich geht es in seiner Spielfilmhandlung ebenfalls nicht zimperlich zu. Man muss es nicht mögen, wenn ein unheimlicher Reiter wahllos Menschen in der City aufknüpft. Die Musiker bleiben die Stars des Filmes, die monströse High End-Bühne der Hauptschauplatz. Näher ist man seinen Idolen noch nie gekommen. Während des Abspanns sitzen sich die vier Musiker in der leeren Arena gegenüber und intonieren das galaktisch gute Instrumentalstück „Orion“. Und der Fan möchte am liebsten „Zugabe!“ schreien.  
 

Wertung:
Anspruch: 2
Spannung: 3
Action: 4
Humor: 1
Erotik: 0

Verleih: Ascot Elite  
Bundesstart: 03. Oktober 2013 
Genre: Musikfilm / Horror / Action

Mehr Infos unter: www.metallica3d.de

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