Tote auf Streife:

R.I.P.D. – Rest In Peace Department

„R.I.P.D. – Rest In Peace Department” basiert auf dem gleichnamigen Dark-Horse-Comic. Die Parallelen zu „Men in Black“ oder auch „Ghostbusters“ sind offensichtlich, aber man kann sich auch schlechtere Inspirationen suchen.

Regisseur Robert Schwentke hat mit seinen deutschen Produktionen „Tattoo” und „Eierdiebe” auch international große Aufmerksamkeit erregt. Seit 2005 steht der Stuttgarter im Dienst Hollywoods, wo er mit Filmen wie „Flightplan – Ohne jede Spur“ oder „R.E.D. – Älter, Härter, Besser“ zumindest kommerziell große Erfolge feiern durfte. Nun begibt sich Schwentke mit einer trickreichen Action-Komödie auf die Spuren der „Men in Black“.

Detective Nick Walker (Ryan Reynolds) gehört zu den besten Nachwuchs-Cops in ganz Boston, aber dann bereitet ein schießwütiger Ganove seinem jungen Leben ein Ende. Was nicht gleichbedeutend mit dem Ende seiner Karriere ist. Nick wird vom „Rest In Peace Department“ rekrutiert, einer ganz besonderen Einheit, in der tote Polizisten jenen schwarzen Seelen nachjagen, die sich hartnäckig weigern, in die ewigen Jagdgründe einzugehen. Nicks neuer Partner wird Sheriff Roy Pulsifer (Jeff Bridges), ein knurriges Relikt aus dem Wilden Westen, aber auch ein effizienter Dämonen-Jäger. Für den Dienst auf Erden bekommen die Jungs vom „R.I.P.D.“ eine neue Identität und damit ein neues Aussehen. Während der alte Roy als heiße Braut in Erscheinung treten darf, muss sich Nick fortan mit dem Äußeren eines betagten Asiaten anfreunden. Und schon stürzt sich das ungleiche Duo in den schwierigsten Fall, vor dem das Department jemals stand. In die Sache verwickelt sind Menschen, die Nick nur allzu gut kennt. Und nichts weniger als der Fortbestand von Mutter Erde steht auf dem Spiel.

Der Film „R.I.P.D. – Rest In Peace Department” basiert auf dem gleichnamigen Dark-Horse-Comic. Die Parallelen zu den Abenteuern der „Men in Black“ oder auch der historischen „Ghostbusters“ sind offensichtlich, aber man kann sich auch schlechtere Inspirationen suchen. Schwentke kann stets auf den Witz und die Chemie eines souveränen Hauptdarsteller-Duos bauen. Sein Film mag vielleicht nicht ganz an die großen Vorbilder heranreichen, lohnt an trüben Herbsttagen aber sicherlich einen Kinobesuch. Der Mehrwert: „Weeds“-Star Mary Louise Parker in absoluter Höchstform als ausgekochte Chefin der Jungs!

Verleih: Universal         
Bundesstart: 29. August 2013     
Genre: Action / Science Fiction / Komödie
Mehr Infos unter: www.ripd.com

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