Neu im Kino:

Scheusal oder Schmusetier? - TinkerBell und die Legende vom Nimmerbiest

Im sagenumwobenen Nimmerland erlebt nicht nur Peter Pan viele spannende Abenteuer. Der magische Ort ist auch die Heimat der kleinen Fee TinkerBell, hierzulande auch als Glöckchen bekannt. Diverse Fernsehfilme und zwei Kinoabenteuer künden von ihren spannenden Erlebnissen. Nun folgt ein weiterer Streich.

Ab in den Kinosaal.
Fredrik von Erichsen Ab in den Kinosaal.

Im Mittelpunkt der neuen Geschichte steht weniger TinkerBell selbst, sondern ihre  Freundin Emily, die sich für alles begeistern kann, was da kreucht und fleucht. Ihre bedingungslose Tierliebe hat die Fee zuletzt in Misskredit gebracht. Heimlich hat Emily einen jungen Raubvogel aufgepäppelt. Dabei gehören die ausgewachsenen Exemplare zu den größten Feinden der Elfen. Emily gelobt den engagierten Feen-Wächterinnen und sogar der Königin selbst Besserung, aber das nächste Fettnäpfchen wartet schon.

Ein kosmisches Ereignis hat ein felliges Etwas erweckt, das bislang in der Tiefe schlummerte. Der Legende nach bedroht dieses „Nimmerbiest“ den Fortbestand der harmonischen Elfenwelt. Was Emily natürlich nicht davon abhält, dem verletzten Riesen helfend beizustehen. Tatsächlich scheint es eine Zeit lang friedlich zwischen den Elfen und dem Biest zuzugehen. Aber dann macht die „Grummel“ getaufte Kreatur eine erschreckende Entwicklung durch.

Beeindruckende 3D-Bilder

Das cineastische Begleitpersonal ganz junger Kinofreunde sei gewarnt. Das neue Feenabenteuer hat alles, was kleine Herzen höher schlagen lässt. Eine Messerspitze Grusel, ein actionreicher Showdown und ein, wenn auch im positiven Sinne, tränenreiches Finale machen „TinkerBell und die Legende vom Nimmerbiest“ zu einem 76-minütigen Wechselbad der Gefühle. Gut und dezent platzierte Songs sorgen dafür, dass die Botschaft auch wirklich ankommt: Manchmal hält man das Unbekannte zunächst für feindlich gesinnt, obwohl es eigentlich nur Gutes tun will. Und es ist eine der größten Herausforderungen des Lebens, positive und negative Absichten unterscheiden zu lernen. Dass das Böse mitunter auch unter einem Deckmantel auftreten kann, lernen die lieben Kleinen noch früh genug.

Regisseur Steve Loter trat bisher immer dann in Erscheinung, wenn es galt, erfolgreiche Animationsfilme zu einer TV-Serie zu verarbeiten. Publikumslieblinge wie „Kim Possible“, „Buzz Lightyear“ oder „Tarzan“ erlebten so unter Loters Leitung viele spannende Abenteuer. Mit seinem Kinodebüt beweist der Filmemacher, dass er mühelos auch eine große Leinwand mit beeindruckenden (3D-)Bildern zu füllen vermag.

Verleih: Disney
Bundesstart: 30. April 2015
Genre: Trickfilm / Fantasy
Mehr Infos unter: www.disney.de/disney-fairies/tinkerbell-und-die-legende-vom-nimmerbiest/

Wertung

Anspruch: 0
Spannung: 3
Action: 3
Humor: 1
Erotik: 0

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung