Neues Album des Weltretters:

Tim Bendzko kann auch Englisch

Im Frühjahr landete der Musiker mit seinem Album „Am seidenen Faden“ auf Platz eins der Charts. Daran will er jetzt anknüpfen.

Bendzko beweist in seinen neuen Songs im jazzigen Pop-Soul-Stil wieder Ohrwurmpotenzial.
Fredrik von Erichsen Bendzko beweist in seinen neuen Songs im jazzigen Pop-Soul-Stil wieder Ohrwurmpotenzial.

Tim Bendzko dürfte es in den vergangenen Tagen nicht gut gegangen sein. „Für mich sind die Wochen nach der Fertigstellung und vor der Veröffentlichung eines Albums die allerschlimmsten“, gesteht der 28-Jährige. Am Freitag erscheint sein Doppel-Album „Am seidenen Faden/Unter die Haut“ – ganz neu ist es nicht, wie schon der Titel verrät – auch wenn es jede Menge neue Songs zu hören gibt. Denn der Sänger stockte sein Nummer-Eins-Werk um zwölf weitere Titel auf.

Das hat wiederum mit Bendzkos Gefühlslage zu tun: „Ich kann nicht lange ohne Musik“, sagt er – und so sind die meisten der neuen Songs während oder direkt nach der Entstehung des Vorgängeralbums geschrieben worden. Für die Hälfte der neuen Titel holte er sich Verstärkung – den Titelsong „Unter die Haut“ beispielsweise nahm er mit der deutschen Pop- und R&B-Sängerin Cassandra Steen auf.

Neue Stücke sind etwas weniger soft

Bendzko beweist in seinen neuen Songs im jazzigen Pop-Soul-Stil wieder Ohrwurmpotenzial. Das Album besticht mit eingängigen Melodien. Neben den blonden Locken bleiben sie Bendzkos Erkennungszeichen. Doch er betritt auch neues Terrain. Mit dem rockigeren „Give a little“ wagt er sich erstmals an ein englischsprachiges Stück.

Dass die nun veröffentlichten Songs aus einem Guss und in derselben Lebensphase gemeinsam mit den Liedern des Vorgängeralbums entstanden sind, hört man ihnen nicht unbedingt an. Die neuen Stücke kommen etwas weniger soft, aber genauso bodenständig daher. Was bleibt, sind die klaren, einfachen Worte. Tim Bendzko spinnt den „seidenen Faden“ weiter.

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