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Trier-Film über Nymphomanin

Das Werk sorgt wegen seiner Sexszenen schon vorab für Aufsehen. Bei der Berlinale wird die Langfassung zu sehen sein.

Die Schauspieler Stellan Skarsgård, Charlotte Gainsbourg, Regisseur Lars von Trier (rechts).
Henning Kaiser/dpa Die Schauspieler Stellan Skarsgård, Charlotte Gainsbourg, Regisseur Lars von Trier (rechts).

Die Berlinale wird erstmals Lars von Triers neuen Film „Nymphomaniac“ (Volume 1)“ in seiner Langfassung zeigen. Das Werk läuft als Weltpremiere im offiziellen Programm außer Konkurrenz, wie die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin (6. bis 16. Februar) am Freitag mitteilten. Weltpremiere der kürzeren Fassung ist am 25. Dezember in Dänemark, der Heimat des Regisseurs. Von Trier erzählt die Lebensgeschichte einer Nymphomanin, verkörpert von Charlotte Gainsbourg. Der Regisseur war 1984 bei der Berlinale vertreten und kehrt nun zurück. „Für ‚Nymphomaniac‘ findet er eine beeindruckende und radikale Ästhetik“, sagte Festivalchef Dieter Kosslick.