Neue Regeln:

Vorsingen soll deutsche Chancen beim ESC erhöhen

12 Punkte für Deutschland: Das gab es beim ESC in den vergangenen Jahren nur selten. Deswegen ändert der NDR den Vorentscheid.

Um an den ESC-Erfolg von Lena Meyer-Landrut anzuknüpfen, gibt es neue Regeln bei der Kandidaten-Vorauswahl.
Jörg Carstensen Um an den ESC-Erfolg von Lena Meyer-Landrut anzuknüpfen, gibt es neue Regeln bei der Kandidaten-Vorauswahl.

Die deutsche Kandidatenkür für den Eurovision Song Contest (ESC) 2017 läuft in diesem Jahr auch über offene Castings. Neben einem Online-Bewerbungsverfahren werde es für Nachwuchssänger zwei Möglichkeiten zum Vorsingen vor der Kamera geben, teilte der federführende NDR am Dienstag mit – am 5. November in Köln und am 12. November in Hamburg.

Die Anmeldung sei ab sofort möglich. Gesucht werden demnach Einzelkünstler, keine Bands. Zudem soll man keine Instrumente mitbringen – einzige Ausnahme wäre eine Akustikgitarre. „Es geht um ein reines Vorsingen“, heißt es in den Teilnahmebedingungen.

Wer das deutsche Ticket zum Wettbewerb in der Ukraine bekommt, soll dann abschließend am 9. Februar 2017 (ARD) beim Vorentscheid „Unser Song“ in Köln entschieden werden.

In der Show treten fünf in den Castings – also aus Online-Bewerbung und offenem
Vorsingen – ermittelte Finalisten gegeneinander an. Ein eigenes Lied müssen die Kandidaten jedoch nicht mitbringen – nationale und internationale Produzenten sollen Songs schreiben, die speziell für den ESC ausgerichtet sind. Das Finale des ESC wird am 13. Mai in Kiew stattfinden.

Wer mitmachen möchte, kann sich über die beiden E-Mail-Adressen casting.hamburg@raabtv.de bzw. casting.koeln@raabtv.de anmelden.

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