Nordkurier-Sinfoniker:

Wenn Peter mit dem Wolf durch die Kirche tanzt

Es gibt nicht nur Musik und Moderation beim Familienkonzert der Nordkurier-Sinfoniker. Nein, es wird auch getanzt. Dafür haben die Darstellerinnen und Darsteller sogar einen Teil ihrer Ferien geopfert.

Voller Vorfreude: Die Mädchen vom Sportclub Neubrandenburg, die mit den Nordkurier-Sinfonikern am 22. September „Peter und der Wolf“ darstellen werden.
Voller Vorfreude: Die Mädchen vom Sportclub Neubrandenburg, die mit den Nordkurier-Sinfonikern am 22. September „Peter und der Wolf“ darstellen werden.

Sie sind eifrig bei der Sache, die jungen Tänzer vom Sportclub Neubrandenburg (SCN). Schließlich sind es nur noch zwei Wochen bis zu ihrem großen Auftritt: Am 22.  September werden sie beim Nordkurier-Familienkonzert „Peter und der Wolf“ die Figuren des Prokofjew-Stückes darstellen – Peter und den Wolf natürlich, aber auch die Katze, die Ente und den Vogel.

Als die Anfrage vom Nordkurier kam, habe man nicht lange gezögert, sagt Beate Seugling von der SCN-Tanzsportabteilung. Für die Jugendlichen, die normalerweise Turniertanz oder moderne Tänze wie Hip-Hop trainieren, sei das eine willkommene Abwechslung. Und noch dazu ein tolles Erlebnis, in der voll besetzten Konzertkirche auftreten zu können.

Schon ein wenig aufgeregt vor dem großen Auftritt ist auch Fabienne, die den mutigen Peter darstellen wird. Sie habe noch nie vor so vielen Menschen getanzt, sagt die Burg Stargarderin, die seit Anfang September in die 7. Klasse des Neubrandenburger Albert-Einstein-Gymnasiums geht.

Choreografie musste erst erfunden werden

Bevor die Proben begannen, konnten die Tänzer ihre Wünsche für eine der Rollen äußern, sagt Fabienne. Sie wollte eigentlich den Vogel spielen, hat sich mit ihrer Tanzlehrerin Marina Locker aber dann doch dafür entschieden, den Peter darzustellen – den entdeckungsfreudigen Jungen, der den Isegrim gefangen nimmt. Mit ihrem roten Hosenträgern und der schwarzen Schirmmütze macht Fabienne einen feschen Eindruck.

Ohne Fantasie geht nichts bei der tänzerischen Darstellung von „Peter und der Wolf“. Es gibt zwar die Partitur von Sergei Prokofjew und den deutschen Text – aber keine Anweisungen für ein Ballett. Da habe es sich gut getroffen, sagt Seugling, dass der SCN mit Marina Locker aus Fürstenberg eine erfahrene und fantasiereiche Tanzpädagogin für die Inszenierung gewinnen konnte. Sie hat zur Musik eine Choreografie für die Geschichte entwickelt, die der bekannte Kika-Moderator Juri Tetzlaff erzählen wird.

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