"Kunst fürs Dorf - Dörfer für Kunst"
Künstler schlagen im Dorf ihr Atelier auf
"Kunst fürs Dorf - Dörfer für Kunst" ist ein Modellprojekt der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft. Unter den 40 Gemeinden, die sich beworben hatten, sind Lelkendorf (Landkreis Güstrow), Ferdinandshof (Landkreis Uecker-Randow) und Grambow (Landkreis Nordwestmecklenburg) ausgewählt worden. Jeder Ort beherbergt sechs Monate lang einen Künstler, der in dieser Zeit ein Kunstwerk schafft. Bis Ende August sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. In Lelkendorf ist Rudolf Wicker aus Berlin zu Gast, Leni Hoffmann aus Düsseldorf ist in Ferdinandshof tätig, und Grambow hatte sich für Martin Keil und Henrik Mayer von der Reinigungsgesellschaft (AG) aus Dresden entschieden. Die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft fördert jedes Kunstprojekt mit 20.000 Euro.
www.landschafft.info
Lelkendorf
Fensterblicke auf Kunstwerke


www.kunsthalle-lelkendorf.de
Foto: Katja Müller
Lelkendorf. Der Berliner Bildhauer Rolf Wicker ist in Lelkendorf zu Gast. Dort steht auch die kleinste Kunsthalle Deutschlands. Die „Temporäre Kunsthalle Lelkendorf“ besticht durch extravagante Öffnungszeiten und zeigt innerhalb eines halben Jahres sechs Projekte. Inzwischen hat sie sogar einen eigenen Freundeskreis. mehr...
Ferdinandshof
Künstlerin macht ein Dorf zum Atelier


Foto: ddp
Ferdinandshof. Die Düsseldorfer Künstlerin Leni Hoffmann ist in Ferdinandshof zu Gast. Das erste Kunstwerk, das die an der Kunst-
akademie Karlsruhe tätige Professorin geschaffen hat, heißt „kort und wiet“ (nah und fern). Zwei Großfotos ziehen die Blicke auf sich. „Durch diese Eingriffe werden bekannte Dinge überraschend in den Blick genommen“, erläutert Hoffmann ihre Idee. mehr...

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