:

Ligaplatz: Alles hängt vom Haushalt ab

VonPaulina JasmerWie geht es mit dem Ligaplatz des1. FC Neubrandenburg weiter? Heute wollen sich die Verantwortlichen verständigen.Neubrandenburg.Wer macht ...

VonPaulina Jasmer

Wie geht es mit dem Ligaplatz des
1. FC Neubrandenburg weiter? Heute wollen sich die Verantwortlichen verständigen.

Neubrandenburg.Wer macht auf dem Ligaplatz was, wann, wo und warum? Darum soll es also gehen, wenn sich die Verantwortlichen des 1. FC Neubrandenburg, der Oberbürgermeister und Dirk Schwabe, Chef des Städtischen Immobilienmanagements (SIM) heute zusammensetzen. Das Großprojekt Ligaplatz zieht demnach weiterhin seine Bahnen und wird nun endlich konkreter:
Für das geplante Vereinsgebäude habe man die Maximalförderung des Landesportbundes in Höhe von 500 000 Euro in der Tasche, sagt Dirk Schwabe den Mitgliedern des Ausschusses für Generationen, Bildung und Sport. Die Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 700 000 Euro sei beim Innenministerium beantragt. Damit einher würden die notwendigen Eigenmittel seitens der Stadt gehen. Das sind mindestens zehn Prozent – also 70 000 Euro – dieser Summe. Auch der Verein muss zusätzliche Gelder aufbringen.
Man habe mit den Landesmitteln, die für das Jahr 2013 ausgegeben werden geliebäugelt, aber schließlich die Informationen erhalten, dass daraus erst einmal nichts werde, so Dirk Schwabe (der Nordkurier berichtete).
„Parallel haben wir aber auch eine Sonderbedarfszuweisung für das Förderjahr 2014 beantragt“, fügt er hinzu. Ob die Gelder demnach 2014 oder gar doch erst 2015 fließen könnten, wisse er aber auch nicht. Bisher fehle die schriftliche Genehmigung seitens des Innenministeriums, obwohl es mündliche Zusagen geben soll, räumt er ein.
Wenn nun diese 700 000 Euro erst später zur Verfügung stehen, hält das SIM die Möglichkeit der Zwischenfinanzierung parat. Das soll durch einen Kredit des Kommunalen Aufbaufonds realisiert werden. Dazu müsste der 1. FCN die Zinszahlungen aber übernehmen, wozu der Verein auch bereit sei, meint Dirk Schwabe.
Heute werden sich die Verantwortlichen vom Verein, der Stadt und des SIM über die Ausgestaltung der gemeinsamen Verträge, verständigen. Wer also konkret welche Aufgabe leistet.
Damit dieses Millionenprojekt aber weiter überhaupt Fahrt aufnehmen kann, sind nach wie vor die 700000 Euro vom Land unabdingbar. Doch kurzfristig ist dafür viel wichtiger, dass der städtischen Haushalt genehmigt wird. Denn nur dadurch wäre eine Kreditaufnahme möglich und damit die Zwischenfinanzierung gewährleistet. Wenn dies so geschieht, hält Schwabe einen Baubeginn noch im Jahr 2013 für möglich.

Kontakt zur Autorin
p.jasmer@nordkurier.de