Weil die Bestimmungen für "Sammelgruben" verschärft wurden, brauchen viele Leute besonders auf dem Land professionelle Unterstützung:

Unternehmen baut moderne Abwassersysteme

Von der Ostseeküste bis nach Brandenburg hält Familie Collier für ihre Kunden alles am Laufen.

Das ganze Team des Familienunternehmens (von links): Enrico Neumann, Jacqueline Collier, Julian Lorenz und Uwe Collier.
Anke Houdelet Das ganze Team des Familienunternehmens (von links): Enrico Neumann, Jacqueline Collier, Julian Lorenz und Uwe Collier.

Das Familienunternehmen hat seinen Sitz zwar im kunterbunten Bürogebäude „Phönixeum“ mitten in der Stadt, zu tun haben die Kollegen aber vor allem im mehr oder weniger grauen Alltag auf dem Lande. Dort kümmert sich der Betrieb „Abwassersysteme Uwe Collier“ um Leute, deren Kleinkläranlagen in Gebieten stehen, in die kein öffentliches Kanalnetz reicht. Sie müssen also das Abwasser selbst behandeln oder lagern, so heißt das im Fachjargon, erklärt Uwe Collier, Inhaber der Betriebes. In den Jahren 2001/02 wurden die Anforderungen an die „Sammelgruben“ und „Kleinkläranlagen“ erheblich verändert. Das führte zu einer Menge Ärger und zu einer Menge Arbeit. „Aber die Benutzung von Gewässern – sei es nun das Grundwasser oder Teiche, Seen und Gräben, wohin entwässert wird – musste ja reguliert werden“, erklärt Uwe Collier.

Diese Änderungen waren auch ein Grund dafür, dass der Neubrandenburger sich 2002 selbstständig machte. Im Familienbetrieb arbeitet auch seine Frau Jacqueline Collier mit, sie ist die gute Seele des Büros im „Phönixeum“. Außerdem gehören zum Team noch die beiden Kundendienstmonteure Enrico Neumann und Julian Lorenz, deren Einsatzgebiet sich von der Ostseeküste bis in den Randbereich Bandenburgs ersteckt. 

Wenn dann nun alle Kleinkläranlagen auf modernem Stand sind – geht dann die Arbeit für das Familienunternehmen aus? „Nein, es ist wie bei einem Auto, das man kauft, das muss auch immer geprüft, gewartet und repariert werden“, vergleicht Uwe Collier das Profil seines Unternehmens mit einem, das die meisten Leute nachvollziehen können. Also: „Abwassersysteme Uwe Collier“ plant, baut, pflegt und wartet Kleinkläranlagen im ländlichen Bereich. Und optimiert die vorhandenen. Dazu gehört das regelmäßige Prüfen von Behältern und Rohrleitungen. Der erste Schritt ist immer eine möglichst genaue Kalkulation der Kosten. Wichtig in der Planung der Firmenaktivitäten sind ebenfalls regelmäßige Weiterbildungen, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Hat das Familienunternehmen denn auch in der Stadt zu tun? „Ja, hier stehen wir Laubenbesitzern zur Seite, die ihre Abwassergruben auf den geforderten Stand bringen müssen“, erläutert der Chef. Und auch da gab und gibt es natürlich immer wieder Ärger, weil Jahrzehnte altes Gewohnheitsrecht durch neue Bestimmungen grundlegend verändert wurde.

Und wie erfahren Leute auf dem Land und in der Stadt, die die fachmännische Arbeit des Familienunternehmens brauchen, überhaupt davon, dass es sie gibt? „In erster Linie leben wir von Empfehlungen. Darum legen wir sehr großen Wert auf hochwertige Arbeit. Wichtig ist uns ein guter und vertrauensvoller Umgang mit unseren Kunden“, erklärt Uwe Collier. Natürlich schaltet er auch Anzeigen und hat sich als regionaler Dienstleister der Lokalfuchs-Intiative der Mediengruppe Nordkurier angeschlossen. Und unter der Rufnummer 0395 7782021 gibt es ebenso Informationen wie unter