Fußball-Verbandsliga:

Anklam-Fußballer schon in Cuplaune

Die Anklamer Verbandsliga-Fußballer sind sie morgen beim Tabellenzehnten FSV Bentwisch zu Gast.

Trainer Hagen Reeck
Archiv Trainer Hagen Reeck

Der Wunsch von Spielern, Trainern und Fans des VFC Anklam ist in Erfüllung gegangen. Die Verbandsliga-Fußballer aus der Peenestadt werden am 16. November im eigenen Stadion um den Einzug ins Landespokal-Viertelfinale spielen.

Ihr Gegner ist dabei Oberliga-Absteiger Anker Wismar.Dieses Duell wird es im November gleich zweimal innerhalb von sieben Tagen geben, denn eine Woche vor der Pokal-Begegnung steht im Werner-Seelenbinder-Stadion das Punktspiel zwischen Anklam und Anker auf dem Programm.

Auch wenn die Vorfreude auf das Pokal-Highlight groß ist, verlieren Trainer Hagen Reeck und seine Fußballer das Wesentliche nicht aus den Augen: „Erst Bentwisch, dann Aufsteiger Polzow und anschließend Anker Wismar: Bis zum Viertelfinale warten auf uns drei schwere Punktspiele.“

Bisher ist der „goldene“ Oktober seiner Bezeichnung für die Anklamer vollends gerecht geworden. Vor dem 2:2 gegen den letztjährigen Verbandsligameister Sievershäger SV bezwangen sie den SV Waren und Rostocker FC jeweils mit 2:0. Insgesamt blieben die Peenestädter zuletzt fünfmal in Serie ungeschlagen.

„Es ist für uns in den vergangenen Wochen ganz gut gelaufen. Dementsprechend selbstbewusst wollen wir uns in Bentwisch präsentieren“, sagt Hagen Reeck, für dessen Mannschaft es in der Vorsaison gegen den FSV nichts zu holen gab (0:1/2:3). Vor allem das erste Aufeinandertreffen mit den Bentwischern ist dem VFC-Trainer noch in Erinnerung, als man schon mit 0:3 hinten lag und sich dann auf 2:3 heramkämpfte. Zum Punktgewinn reichte es am Ende nicht mehr.

Morgen will es der aktuelle Tabellensiebte (14 Punkte) beim Zehnten (10 Zähler), der seine letzten drei Punktspiele gegen Pampow (0:5), Grimmen (1:3) und Rostock (0:1) verlor, besser machen. „Wir wollen zeigen, dass wir uns im Vergleich zur Vorsaison weiterentwickelt haben“, sagt der 53-Jährige.

Zuversichtlich dürfte die VFC-Männer auch der Blick auf ihre bisherige Auswärtsbilanz stimmen. In der Fremde holten sie neun von zwölf möglichen Punkten.

„Wir wollen auch in Bentwisch ein gutes Spiel machen, wissen aber auch, dass es schwer wird“, macht der VFC-Trainer deutlich. Verzichten muss er erneut auf Angreifer David Gleißner und Verteidiger Pawel Bielecki. Nachdem beide im Pokalspiel gegen Waren die rote Karte gesehen haben, steht noch nicht fest, für wie viele Spiele sie gesperrt werden.