Pastow sorgt für Furore:

Aufsteiger kommt mit breiter Brust

Im Heimspiel gegen das Überraschungsteam aus Pastow will die Elf von Trainer Hagen Reeck zurück in die Erfolgsspur kehren. Doch der Gastgeber ist gewarnt, denn der Verbandsliga-Neuling fühlt sich in der höheren Fußballklasse sichtlich wohl.

Nachdem Phil Skeip (im dunkelblauen Trikot) mit seinem Anklamer Team zuletzt in Bentwisch verlor, ist morgen ab 13 Uhr Aufsteiger Pastow in der Peenestadt zu Gast.
             
Stefan Justa Nachdem Phil Skeip (im dunkelblauen Trikot) mit seinem Anklamer Team zuletzt in Bentwisch verlor, ist morgen ab 13 Uhr Aufsteiger Pastow in der Peenestadt zu Gast.  

Da schlagen die Herzen der VFC-Anhänger deutlich höher. Gleich dreimal in Folge werden die Anklamer Verbandsliga-Fußballer in den nächsten Wochen vor heimischem Publikum auflaufen. Bevor sie am 16. November auf eigenem Rasen gegen Oberliga-Absteiger Wismar um den Einzug ins Landespokal-Halbfinale spielen, geht es zweimal um wertvolle Punkte im Meisterschaftsrennen.

Eröffnet werden die Heimspiel-Wochen für den VFC morgen um 13 Uhr mit der Partie gegen Aufsteiger SV Pastow, der in dieser Saison bereits für reichlich Furore gesorgt hat. Mit einer Bilanz von sechs Siegen, zwei Unentschieden und lediglich zwei Niederlagen gegen die beiden Tabellenersten SV Waren (0:4) und Anker Wismar (0:2) hat sich der Verbandsliga-Neuling an den ersten zehn Spieltagen bei der Konkurrenz gehörig Respekt verschafft. “Die Pastower sind zweifelsohne die große Überraschung der bisherigen Saison. Ihre jüngsten beiden Auswärtssiege in Sievershagen und Schwerin sprechen für sich. Ich bin gespannt, wie sich der Aufsteiger in Anklam präsentiert. Wir haben mit dieser Mannschaft bisher noch keine Erfahrung gemacht”, freut sich VFC-Trainer Hagen Reeck auf das Duell gegen den Tabellenfünften, der aktuell sechs Punkte Vorsprung auf die achtplatzierten Peenestädter hat.

Zwar fiebern die Akteure um Kapitän Michael Jeske dem Landespokal-Duell gegen Wismar in 15 Tagen entgegen, das Verbandsliga-Alltagsgeschäft verlieren die Akteure um Mannschaftskapitän deshalb aber nicht aus den Augen: “Wir haben uns mit dem Einzug ins Viertelfinale einen sportlichen Höhepunkt geschaffen. Zuvor warten aber zwei ganz schwere Punktspiele auf uns. Wenn wir gegen Pastow gewinnen wollen, müssen alle ihr Leistungspotential abrufen”, betont der 54-jährige Verantwortliche, dessen Team zuletzt in Bentwisch ein 2:0 aus der Hand gab und am Ende noch mit 2:3 verlor.“

Diese Niederlage war völlig überflüssig. Wir sind einfach nicht hungrig genug gewesen”, blickt Reeck zurück. Schon eine Woche zuvor mussten sich seine Kicker nach 2:0-Führung gegen Sievershagen mit einem 2:2-Remis begnügen.

 

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