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Ex-Anklamer siegt in der Peene

Mehr als 50 Sportler sind beim Peeneschwimmen in Anklam dabei.

Gunnar Splittgerber siegte in Anklam.
Stefan Justa Gunnar Splittgerber siegte in Anklam.

„Optimales Wetter, tolle Stimmung und positive Resonanz. Besser hätte es kaum laufen können.“ Anke Radlof hatte nach dem traditionellen Peeneschwimmen „Quer durch Anklam“ allen Grund zur Freude. Gemeinsam mit vielen fleißigen Helfern sorgte die Vorsitzende der DRK Wasserwacht bei der 16. Auflage dieses Spektakels, an der 55 Schwimmer teilnahmen, für perfekte Rahmenbedingungen.

„Ich bin begeistert und freue mich vor allem, dass so viele junge Leute an den Start gegangen sind“, zeigte sich Anke Radlof zufrieden und fügte hinzu: „Es ist schön, dass wir die Teilnehmerzahl der Vorjahre toppen konnten.“ Beim Jedermann-Rennen über die 800 Meter mit insgesamt 33 Schwimmern ließ der Berliner Gunnar Splittgerber die Konkurrenz hinter sich. Er erreichte die Ziellinie nach 9:22 Minuten mit deutlichem Vorsprung auf die ersten Verfolger. „Ich wollte hier unbedingt gewinnen und freue mich sehr, dass das auch geklappt hat. Ab der Hälfte der Rennens konnte ich mein Tempo sogar etwas drosseln“, erklärte der gebürtige Anklamer, der das Peeneschwimmen bereits zum sechsten Mal gewann. Er nutzte die Veranstaltung in seiner Geburtsstadt als „Einplanschen“ fürs Müggelseeschwimmen, bei dem er einen Tag später startete.

Mit über zwei Minuten Rückstand auf den Sieger belegte der Anklamer Thomas Dabers den zweiten Platz, während Hermann Behrndt aus Neuenkirchen Dritter wurde. Maxi Weigel aus der Peenestadt war über die 800-Meter-Strecke die schnellste weibliche Starterin. Sie landete in der Gesamtwertung auf dem vierten Rang, während der Greifswalder David Pieper den fünften Platz erreichte. Jüngster Teilnehmer war der elfjährige Anklamer Toni Herr, dem die Strapazen nach dem Rennen deutlich anzumerken waren. „Ich bin fix und fertig. Es hat aber trotzdem großen Spaß gemacht.“

Über die 3000 Meter setzte sich der Pole Pawek Radzinski durch. Er benötigte für die Strecke lediglich 40:39 Minuten. „Das ist eine herausragende Zeit“, lobte Jörg Ziemer von der DRK Wasserwacht. Radzinski verwies den Berliner Paul Norman Repkow auf Rang zwei. Dritter wurde Jakob Albrecht. Christian Schäfer aus Greifswald erreichte das Ziel als Vierter. Bei den Frauen belegte die Butzowerin Ellen Ottow hinter Siegerin Ulrike Menzel (Berlin) und Anne-Katrin Hage (Groß Lantow) den Bronzerang. Martin Beier aus Bugewitz ging mit 57 Jahren als ältester Teilnehmer an den Start und wies mit knapp 67 Minuten ebenfalls eine gute Zeit vor.