Volleyball:

Haff-Damen sind heiß auf die Verbandsliga

Als Neuling starten die Ueckermünder Volleyball-Damen in die Verbandsliga. Los geht es für die Vorpommern in Neubrandenburg.

Jennifer Müsebeck (links), Trainer Daniel Selau und Claudia Sy
Thomas Krause Jennifer Müsebeck (links), Trainer Daniel Selau und Claudia Sy

Mit großem Optimismus und vor allem viel Selbstvertrauen – so präsentieren sich die Volleyball-Damen des SV Einheit Ueckermünde in diesen Tagen. Das Team um Trainer Daniel Selau steckt mitten in der Vorbereitung auf die erste Saison in der Verbandsliga, die am 29. September mit dem Auftaktturnier in Neubrandenburg beginnt.

„Wir freuen uns, wissen aber auch, dass es nicht leicht wird“, sagt Selau. Das Niveau in der Liga sei viel höher als in der Landesliga. Aus diesem Grund hatten die Haffstädter auch eigentlich gar nicht vor, das Aufstiegsrecht wahr zu nehmen. „Du hast da mehr Spiele, und unser Kader ist klein. Dazu kostet das ganze mehr Geld“, verdeutlicht der Trainer.

Der Auftritt der Haff-Volleyballerinnen beim Landespokal-Finale änderte aber alles. Dort belegte Einheit überraschend Platz vier und zeigte, dass man gegen die Verbandsliga-Konkurrenz durchaus mithalten kann. Die Damen um Zuspielerin Uta Ullrich waren fortan nicht mehr zu halten – sie wollten den Aufstieg, wollten unbedingt in die Verbandsliga.

Inzwischen ist auch Trainer Selau total überzeugt, dass seine Mannschaft die Klasse wird halten können. „Für uns zählt nur der Klassenerhalt, aber das können wir schaffen, denn spielerisch brauchen wir uns nicht zu verstecken.“ Die Mischung im Team stimme, meint der Übungsleiter.

Erfahrene Damen wie Gudrun Adler, Ulrike Howe und Petra Schäffner würden sich prima ergänzen mit jungen Küken wie Laura Lemke und Irene Zimmermann. Das Duo ist erst 15, sammelte in der Vorsaison aber schon reichlich Erfahrung in der Landesliga. Neu im Einheit-Kader sind die 23-jährige Jennifer Müsebeck, die aus Ferdinandshof kommt, und die Löcknitzerin Claudia Sy (25).

Allerdings muss der Aufsteiger mehrere Monate auf Christin Chappuzeau verzichten, die sich im Training schwer verletzte. Im Klinikum wurde bei der Leistungsträgerin anschließend ein Kreuzbandriss und ein Meniskusschaden festgestellt – ein Schock für die Mannschaft. „Gerade für die Aufgaben in der Verbandsliga ist das ein Riesenverlust“, sagt Daniel Selau. Christin Chappuzeau war ein Fixpunkt im Spiel des Aufsteigers.

Die Lust auf die neue Liga hat einen kleinen Dämpfer erhalten, vom Weg abbringen lassen wollen sich die Einheit-Frauen aber nicht. Sie trainieren hart auf den ersten Spieltag hin. Am 29. September trifft der Haff-Sechser in Neubrandenburg auf den SCN und Bad Doberan. Daniel Selau ist gespannt, was ihn beim Auftaktturnier in der Viertorestadt erwartet.

„Da werden wir sehen, was in der Saison auf uns zukommt.“ Ihren ersten Heimauftritt haben die Ueckermünderinnen am 27. Oktober in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums, wenn der 1. VC Stralsund II und die HSG Uni Rostock zu Gast sind.

In der großen Halle am Rande der Stadt wird Einheit alle seine Verbandsliga-Heimpartien austragen – ein Muss in der höchsten Volleyball-Liga Mecklenburg-Vorpommerns. „Wir wären gern in der kleinen Goethehalle geblieben, dort kennen wir jeden Winkel, aber das ging eben nicht“, sagt Selau.

Der Umzug ins Greifen-Gymnasium kostet dem SV Einheit Ueckermünde zudem mehr Geld. Etwa 2000 Euro mehr müssen die Verantwortlichen für diese Verbandsligasaison berappen. „Wir haben Sponsoren gefunden, die Kosten sind gedeckt“, sagt Selau.

 

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