Usedom-Marathon:

Hawaiianer läuft auf der Insel

Beim 34. Usedom-Marathon wird erstmals ein Läufer von der Insel Hawaii dabei sein.

Der 34. Usedom-Marathon wird am 7. September in Swinemünde gestartet.
Ola Minkenberg Der 34. Usedom-Marathon wird am 7. September in Swinemünde gestartet.

Zwei Wochen vor dem Start des 34. Usedom-Marathons ist der Veranstalter mehr als zufrieden mit den Meldezahlen. Vor allem der Halbmarathon scheint in diesem Jahr besonders zu locken.

„Dort gibt es mehr Anmeldungen als in den Vorjahren und das freut uns sehr“, sagt Mitorganisator Lutz Schönemann. Beim Marathon liege man im Soll. Insgesamt erwarten die Insulaner wieder mehr als 500 Ausdauersportler aus mehreren Ländern, die die zwei Strecken in Angriff nehmen. „Hinzu kommen ja noch die vielen polnischen Läufer, die noch nicht erfasst worden sind“, sagt Schönemann.

Das Online-Anmeldeportal ist seit dieser Woche geschlossen. Nachzügler haben jetzt noch die Chance, sich am 6. September von 10 bis 22 Uhr im Wolgaster Sportforum anzumelden. Am Starttag selbst gibt es diese Möglichkeit von 6 bis 9 Uhr. „Dann allerdings nur noch für den Halbmarathon“, kündigt Lutz Schönemann an. Die Marathonläufer starten um 10.30 Uhr in Swinemünde. Für die Halbmarathonläufer beginnt das Rennen um 10.30 Uhr im Wolgaster Peenestadion.

Erstmals wird mit Mark Bogner ein Läufer von der Insel Hawaii den Marathon von Swinemünde nach Wolgast in Angriff nehmen. Der US-Amerikaner hat laut Schönemann beruflich auf Usedom zu tun und will zum Abschluss seiner Dienstreise die 42,195 Kilometer laufen.

Am Start wird auch die schnellste Marathon-Frau der vergangenen zwei Jahre sein. Juliane Heinze vom AC Apolda hat sich bereits in die Startliste eintragen lassen. „Das freut uns und zeigt, dass es ihr hier gefällt“, sagt Lutz Schönemann. Die 25-Jährige kommt mit einer neuen persönlichen Bestzeit auf die Insel. Beim Elstertal-Marathon vor ein paar Wochen in Gera (Thüringen) blieb Juliane Heinze in 2:59:58 Stunden erstmals unter der Drei-Stunden-Marke.

Jetzt elektronische Zeitmessung

Neu ist bei der 34. Auflage des Usedom-Marathons indes, dass alle Zeiten elektronisch erfasst werden. „Mit Tollense Timing haben wir eine renommierte Zeitmessfirma gefunden“, sagt Lutz Schönemann. Die Mehrkosten für die teure Technik muss der Läufer aber nicht tragen. „Wir haben einen Sponsor gefunden, so dass die Meldegebühr nicht angehoben werden musste“, sagt der Mann vom Org.-Büro.

Die Siege über die 42,195 Kilometer und somit auch die Prämien von je 375 Euro gingen im Vorjahr an den Polen Pawel Piotraschte (2:41:43 Stunden) und Juliane Heinze (3:07:38). Beim Halbmarathon waren damals Anna Izabela Böge vom SV Einheit Ueckermünde (1:25:25) und der Jenenser Lars Rößler (1:12:45) nicht zu schlagen.

 

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