Leichtathletik:

Jatznick-Debütant ist beeindruckt

In Jatznick meistern Ausdauerläufer den schwierigsten Kurs der diesjährigen Cross-Serie in Vorpommern.

Für die Cross-Läufer war Jatznick einmal mehr eine Herausforderung.
Thomas Krause Für die Cross-Läufer war Jatznick einmal mehr eine Herausforderung.

Mit einem Erfolg ist für den SV scn energy Torgelow das Laufjahr 2013 zu Ende gegangenen. Beim 9. Jatznicker Waldauf, den der Verein organisiert, waren so viel Teilnehmer wie noch nie am Start. Insgesamt 155 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer aus mehr als 15 Vereinen meisterten die verschiedenen Strecken.

„Das ist eine schöne Zahl, wir sind sehr, sehr zufrieden“, sagte denn auch Vereinschef Lutz Krüger. Und dabei gilt die Jatznicker Veranstaltung wegen ihres anspruchsvollen Profils als Lauf der Qualen. Abgeschreckt hat das offenbar nicht viele Sportler. Und schon gar nicht die Aktiven des TSV Friedland, die mit mehr als 20 Läufern angereist waren und damit die stärkste Fraktion bildeten

Sein Debüt beim Jatznicker Waldlauf feierte Alexander Au von der HSG Uni Greifswald (Altersklasse M20), der über 10,5 Kilometer in guten 41:02 Minuten Gesamtdritter wurde. „Der Lauf hat es wirklich in sich. Die Anstiege auf den leicht rutschigen Wegen machten ihn zu einem Lauf, der nichts für schwache Nerven ist. Aber das hat mir sehr gut gefallen, so kann man seine Fähigkeiten in unebenem Gelände sehr gut testen“, meinte Au hinterher.

Das Hauptrennen war indes einmal mehr eine klare Angelegenheit: Sven Lorenz vom 1. LAV Torgelow (M30) siegte über die 10,5 Kilometer in 39:50 Minuten und verwies die Greifswalder Jan-Henrik Lange (M30, 40:28) und Alexander Au auf die Podiumsplätze. Einzige Frau, die sich den schweren Kanten zutraute, war Daniela Hofmeister aus Greifswald (W40), die das Ziel in 1:06:50 erreichte.

Auf der 5,9-km-Strecke, die als Hauptlauf der Damen gewertet wurde, waren Diana Herrmann  vom TSV Friedland (W40, 28:15) und Uwe Kleinschmidt von der SVG Eggesin (M16/17, 22:41) die Besten.

Die Gesamtsiege über 4,1 Kilometer gingen an die Schmöllnerin Lucy Echevarria (W15, 19:41) und Philipp Rickmann vom Ueckermünder Judoclub (M15, 18:00). Über die 1,9 Kilometer waren Sarah Kundschaft (W8, 8:28, Eggesin) und Kilian Pfeiffer (M11, 8:11, TSV Friedland) nicht zu schlagen. Bei den Jüngsten, die eine 600-Meter-Runde rannten, durften sich Amy Breß vom SV Einheit Ueckermünde (W7, 2:31) und der Friedländer Karl Leifels (M7, 2:21) freuen.

Bei den Walkern (5,9km) zeigte unterdessen Rita Fründt von der SVG Eggesin allen Startern die Hacken. Sie gewann in 46:54 und war damit sogar besser als der schnellste Mann, Rene Bartsch vom 1. LAV Torgelow (47:05).

Für die wohl außergewöhnlichste Leistung beim Jatznicker Waldlauf sorgte indes Nils Plagemann vom TC Pasewalk/Strasburg. Der siebenjährige Steppke sollte eigentlich die 600 Meter laufen, fand sich aber plötzlich im 1,9-Kilometer-Lauf wieder, den er dann schließlich in respektablen 14:41 meisterte. Bei der Siegerehrung gab es dafür ein Sonderlob und als Auszeichnung ein Glas Nutella. 

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