Fußball-Verbandsligist will Fans nicht enttäuschen:

Reeck-Team hat den vierten Saisonsieg im Visier

Im heimischen Stadion will das Anklamer Verbandsliga-Team die eigenen Fans Sonnabend ab 14 Uhr gegen Pommern Stralsund versöhnlich stimmen.

Die Torjäger-Qualitäten von Nils Gütschow (links) und Damian Staniszewski sind morgen im Heimspiel gegen den FC Pommern Stralsund gefragt.
Stefan Justa Die Torjäger-Qualitäten von Nils Gütschow (links) und Damian Staniszewski sind morgen im Heimspiel gegen den FC Pommern Stralsund gefragt.

„So eine enttäuschende Leistung wollen wir unseren Zuschauern nicht noch einmal anbieten. Wir haben was gutzumachen.“ Auch wenn die 0:3-Heimpleite gegen den FC Mecklenburg Schwerin schon knapp zwei Wochen zurückliegt, dürften Mannschaftskapitän Michael Jeske und seinen Anklamer Verbandsliga-Fußballer die Pfiffe der eigenen Fans noch in den Ohren klingen.

Der erste Teil der Wiedergutmachung ist ihnen in der Vorwoche beim 3:1-Auswärtserfolg gegen Grimmen bereits geglückt, am Sonnabend wollen die VFC-Kicker nun im heimischen Stadion nachlegen. Ab 14 Uhr empfangen sie den FC Pommern Stralsund. Zwar hat der Tabellenzwölfte vom Strelasund zuletzt drei deutliche Packungen gegen Greifswald (1:4), Sievershagen (0:5) und Schwerin (0:7) kassiert, ein lockerer Spaziergang erwartet die Peenestädter vor heimischer Kulisse aber keinesfalls. „Ganz im Gegenteil: Das Pommern-Team ist angeschlagen, wird allerdings mit vielen guten Vorsätzen im Gepäck nach Anklam reisen“, sagt VFC-Trainer Hagen Reeck und fügt hinzu: „Neben dem Landespokal-Achtelfinale gegen Waren warten in den nächsten Wochen viele schwere Punktspiele auf uns.

Mit Blick auf die Tabelle wäre es enorm wichtig, dass wir gegen Stralsund drei Punkte einfahren.“ Der jüngste 3:1-Sieg beim Grimmener SV war nach drei Niederlagen in Serie Balsam für die Seele des 53-Jährigen und seiner Fußballer. „Nach dem 0:3 gegen Schwerin ist der Frust groß gewesen. Die Jungs waren selbst erschrocken über die schwache Vorstellung, die sie abgeliefert haben. Niemand will so etwas, trotzdem passiert es.

In Grimmen hat die Mannschaft dann aber ein anderes Gesicht gezeigt und ist völlig verdient als Sieger vom Platz gegangen“, blickt der Anklamer Verantwortliche, dessen Team nach sechs Spieltagen mit einer Bilanz von neun Punkten und 9:9 Toren Tabellenachter ist, zurück.

An diese Leistung gilt es für die Akteure um Schlussmann Stefan Schmidt gegen den FC Pommern, der im bisherigen Saisonverlauf nur Aufsteiger TSV Friedland (3:2) bezwingen konnte, anzuknüpfen.

Steil nach oben zeigte zuletzt nicht nur die Formkurve der VFC-Defensive um Routinier Stefan Kreutz. Auch in der Offensive lief es im Vergleich zum Schwerin-Kick deutlich besser. Torjäger Damian Staniszewski traf doppelt und bereitete zudem das zwischenzeitliche 2:0 von Nils Gütschow vor. „Der erste Saisontreffer wird Nils gut tun“, ist Hagen Reeck überzeugt. Ob Gütschow am Sonnabend auflaufen wird, ist aber fraglich.

Verletzungsbedingt konnte er unter der Woche nicht richtig trainieren. Ansonsten dürfte der Trainer aus dem Vollen schöpfen können. Zurückgreifen kann er auch auf David Schulz und David Gleißner, die zuletzt für das Kreisoberliga-Team des VFC aufliefen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung