Fußball-Landesliga:

Schiri-Schelte nach brisantem Derby

In der Fußball-Landesliga fallen in Görmin nicht nur drei Tore, es gibt auch zwei Platzverweise.

Hart umkämpft war die Partie Görmin gegen Blau-Weiß Greifswald.
Ronald Krumbholz Hart umkämpft war die Partie Görmin gegen Blau-Weiß Greifswald.

Die Landesliga-Fußballer des SV 90 Görmin haben zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nach drei sieglosen Partien gewannen die Schützlinge von Trainer Achim Schult gegen den FSV Blau-Weiß Greifswald mit 3:0 und festigten damit ihren vierten Tabellenplatz.

André Ewert (5.) und Steffen Gross (13.) hatten die Hausherren im „Derby“ gegen ihre einstigen Vereinskollegen früh in Führung geschossen. In der siebten Minute der Nachspielzeit erhöhte Beringer auf 3:0. Der Sieg war am Ende hoch verdient, das stellte auch Schult heraus. „Ich denke, daran gibt es keinen Zweifel. Es war aber ein enges Spiel, weil Greifswald voll dagegen gehalten hat.“

Vor allem in der zweiten Halbzeit besaßen die Gastgeber einige Riesen-Chancen, um die Partie frühzeitig zu entscheiden. Das 3:0 gelang jedoch erst in der Nachspielzeit. Kritik übte Görmins Trainer aber an der Leistung des Schiedsrichter-Trios um Steffen Ludwig. „Anfangs gab es ja auf beiden Seiten viele unverständliche Entscheidungen, am Ende aber fielen die nur noch gegen uns. Das Spiel war so schon hektisch, der Schiri hat das Ganze noch verschärft.“ Höhepunkt: In der Nachspielzeit sah zuerst Görmins Thomas Gaedtke Rot, anschließend auch ein Greifswalder.

Am kommenden Sonnabend geht es für den SVG nach Malchow. Fans, die Lust haben, die Fußballer zu begleiten, können im Bus mitfahren, kündigt Trainer Schult an. Abfahrt wäre dann um 10 Uhr in Görmin.

Görmin mit: Jordan, Gaedtke, Ewert, Piper, Rogee, Lüttjohann, Schulz, Steinecke (75. Beringer), Gross (86. Michalowsky), Meinzer (85. Uteß)