Fußball-Verbandsliga:

VFC-Elf: Angstgegner kommt

Nach dem Verbandsliga-Spitzenreiter ist morgen der amtierende Landesmeister Sievershagen an der Peene zu Gast.

Henning Zölfel (im blauen Trikot) empfängt mit seinem Anklamer Verbandsliga-Team morgen den Sievershäger SV.  
Stefan Justa Henning Zölfel (im blauen Trikot) empfängt mit seinem Anklamer Verbandsliga-Team morgen den Sievershäger SV.  

„Wir hoffen auf ein Heimspiel. Wenn wir auswärts antreten müssen, dann möglichst gegen den FC Hansa Rostock.“ Nach dem 2:0-Überraschungssieg gegen den SV Waren in der Vorwoche freuen sich VFC-Trainer Hagen Reeck und seine Fußballer zwar auf die Auslosung der Landespokal-Viertelfinalspiele am Mittwochabend in Rostock, ihre volle Konzentration gilt aber dem Heimspiel morgen gegen den Sievershäger SV, das um 14 Uhr angepfiffen wird.

Erst der aktuelle Verbandsliga-Spitzenreiter und jetzt der amtierende Landesmeister Mecklenburg-Vorpommerns: Der „goldene Oktober“ hat es für die Peenestädter in sich. Nachdem sie zuletzt viermal in Folge nicht verloren haben, gehen Torwart Stefan Schmidt und Co. selbstbewusst ins Duell gegen den Tabellenfünften: „Jedem ist klar, dass es für uns ein ganz schweres Spiel wird. Trotzdem wollen wir unsere kleine Serie ausbauen und im eigenen Stadion drei Punkte einfahren“, sagt der Schlussmann, der zuletzt zweimal in Folge ohne Gegentreffer geblieben ist.

Der Blick auf die Statistik lässt Schmidt unbeeindruckt. Nach ihrem Verbandsliga-Aufstieg in der Saison 2010/11 haben die Anklamer gegen Sievershagen keinen Punkt holen können und kassierten in den vier direkten Aufeinandertreffen insgesamt 16 Gegentreffer. „Es ist an der Zeit, dass wir diese Negativserie beenden. Wir sind eine gute Truppe, die jedes Spiel gewinnen will und auch gegen Sievershagen hungrig auf den Sieg ist“, betont Stefan Schmidt.

Neben den drei Langzeitverletzten Maximilian Stöck, Mathias Weylo und Gregor Kienel stehen auf Seiten des VFC morgen die beiden gesperrten David Gleißner und Pawel Bielecki nicht zur Verfügung. Zudem wird Trainer Hagen Reeck die Partie nicht vom Spielfeldrand aus verfolgen. Er ist einige Tage im Urlaub, so dass sein „Co“ Ronny Pflichtbeil die sportliche Verantwortung hat.

Die Anklamer wissen, dass sie sich mit dem Sieg gegen die bis dato ungeschlagenen Müritzstädter Respekt verschafft haben. „Jetzt gilt es für uns, nachzulegen. Wir haben gut trainiert und sind bestens vorbereitet“, macht Torhüter Schmidt deutlich.

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