Fußball-Verbandsliga:

VFC-Elf siegt an der Küste

In der Verbandsliga haben die Anklamer Fußballer drei Punkte in Rostock geholt.

Trainer Hagen Reeck ist zufrieden.
Andy Bünning Trainer Hagen Reeck ist zufrieden.

Die Anklamer Verbandsliga-Fußballer scheinen für das Landespokal-Achtelfinale gegen den SV Waren in fünf Tagen gut gerüstet zu sein. Sie machten am Wochenende beim Rostocker FC ihren vierten Saisonsieg perfekt.

Durch Tore von Phil Skeip und David Gleißner gewann der VFC mit 2:0 (1:0). „Mit dem Pokalspiel vor heimischem Publikum gegen Waren wartet auf uns ein echtes Highlight. Ich bin froh, dass uns die Generalprobe geglückt ist“, freute sich Trainer Hagen Reeck über den hart erkämpften Sieg.

Vor allem in der Anfangsphase machten die Gastgeber mächtig Dampf, ernsthaft in Gefahr brachten sie VFC-Keeper Stefan Schmidt allerdings nicht. Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Peenestädter das Geschehen auf dem Rasen immer besser in den Griff. In die Karten spielte ihnen der Führungstreffer in der 23. Minute.

Nach einem weiten Einwurf von Pawel Bielecki kam Phil Skeip im gegnerischen Strafraum freistehend zum Schuss und ließ sich die Chance zum 1:0 nicht nehmen. „Dieser Treffer hat meiner Mannschaft die nötige Sicherheit gegeben“, erklärte der 53-jährige Verantwortliche. In der Tat: Das zweite Saisontor von Skeip verfehlte seine Wirkung nicht, denn die Rostocker zeigten sich zumindest kurzzeitig geschockt. „Wir haben das Spiel bis zur Pause kontrolliert“, sagte Reeck.

Er sah auch nach dem Seitenwechsel eine überzeugende Vorstellung seiner Kicker. Während die Abwehr um Mannschaftskapitän Michael Jeske nichts anbrennen ließ, versuchte die Offensiv-Abteilung um Damian Staniszewski, das 2:0 nachzulegen. Im Abschluss agierte der polnische Torjäger nach der Pause aber ebenso glücklos wie Michal Protasewicz.

So geriet der vierte Saisonsieg des VFC in der Schlussphase noch in Gefahr, als das RFC-Team den Druck deutlich erhöhte. „Diese Phase haben wir glücklicherweise unbeschadet überstanden“, atmete der Anklamer Trainer tief durch. Er hatte zuvor mit der Einwechslung von David Gleißner ein glückliches Händchen bewiesen, denn der Angreifer schloss in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Konter mit dem entscheidenden 2:0 ab.

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