Landespokal:

VFC-Fußballer mühelos weiter

Das Anklamer Sturmduo Toni Rabe und Damian Staniszewski präsentiert sich im Pokal gegen Cambs-Leezen in Torlaune.

Damian Staniszewski traf dreimal im Pokal.
Stefan Justa Damian Staniszewski traf dreimal im Pokal.

Die deutlichen Worte von Anklams Trainer Hagen Reeck im Vorfeld der Landespokal-Partie gegen die SpVgg Cambs-Leezen haben ihre Wirkung nicht verfehlt: Eine Woche nach der 1:4-Niederlage beim Spitzenreiter MSV Pampow ist den Anklamer Verbandsliga-Fußballern in der zweiten Landespokal-Runde ein 8:1-Auswärtserfolg gelungen.

Für klare Verhältnisse sorgte das VFC-Team aber erst nach der Pause.Auch wenn die SpVgg den Peenestädtern das Leben in der ersten Halbzeit schwer machte, sah Trainer Reeck eine überzeugende Vorstellung seiner Mannschaft: „Es hat eine Weile gedauert, ehe wir das Spielgeschehen in den Griff bekommen haben.

Nach dem Seitenwechsel waren wir allerdings klar überlegen.“ Grund zum Jubeln hatte Anklam erstmals nach 17 Minuten, als Angreifer Toni Rabe für die Führung sorgte. Nur drei Minuten später verwandelte sein Sturmpartner Damian Staniszewski einen Strafstoß zum 2:0.

Vom frühen Rückstand zeigten sich die Landesliga-Kicker jedoch unbeeindruckt. Ihnen gelang in der 23. Minute der Anschlusstreffer. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs war es dann wiederum Rabe (50.), der mit dem 3:1 für die Vorentscheidung sorgte.

„Mit zunehmender Spieldauer ist den Gastgebern die Kraft ausgegangen“, machte der 53-jährige Trainer deutlich, dessen Mannschaft sich in guter körperlicher Verfassung präsentierte. Die Schwächen des Gegners bestrafte das VFC-Team ab der 60. Minute eiskalt. Staniszewski (60./64.), Phil Skeip (63.) und André Dreier (72.) bauten den Vorsprung auf 7:1 aus, ehe Rabe in der 89. Minute den Schlusspunkt zum 8:1-Endstand setzte.

„Nach den beiden Niederlagen gegen den SV Waren und Pampow war es wichtig, dass uns im Pokal ein Erfolgserlebnis gelingt. Ich bin zufrieden“, sagte Reeck. Er hofft, dass die Losfee dem VFC in der dritten Pokalrunde einen attraktiven Gegner beschert.

„Ein Heimspiel gegen Hansa Rostock wäre natürlich optimal. Ich würde mich aber auch freuen, wenn wir auf eigenem Rasen gegen einen der Oberligisten antreten könnten.“

VFC spielte mit: Schmidt, Bielecki (84. Behr), Schulz (70. Hartmann), Jeske, Kreutz, Gehrke, Skeip, Protasewicz, Dreier, Rabe, Staniszewski (70. Gleißner)