Landespokal:

VFC zu harmlos gegen Anker

Anker-Torjäger Clemens Lange macht den Unterschied. Der ehemalige Torgelower Stürmer besiegelt mit seinem Doppelpack das Pokal-Aus des VFC.

Kurz vor dem 2:0: Anker-Knipser Clemens Lange setzt sich gegen die Anklamer Christoph Gehrke und Michal Protasewicz durch.  
Stefan Justa Kurz vor dem 2:0: Anker-Knipser Clemens Lange setzt sich gegen die Anklamer Christoph Gehrke und Michal Protasewicz durch.  

Der Traum vom Halbfinale ist geplatzt: In ihrem Spiel des Jahres haben die Anklamer Verbandsliga-Fußballer vor heimischem Publikum den großen Coup verpasst. Trotz engagierter Vorstellung mussten sie sich im Landespokal-Viertelfinale gegen Oberliga-Absteiger Anker Wismar mit 0:2 (0:2) geschlagen geben.

„Ich kann meinen Jungs eigentlich keinen großen Vorwurf machen. Sie sind gegen eine richtig starke Wismarer Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit ans Limit gegangen. Einziges Manko: Wir haben es versäumt, aus unseren Chancen den einen oder anderen Treffer zu machen“, sagte VFC-Trainer Hagen Reeck.

Seine Mannschaft wurde dabei eiskalt erwischt. Bereits in der 13. Minute bestrafte Torjäger Clemens Lange den ersten Fehler der Anklamer Defensive mit dem 1:0. Erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse kreuzten die Anklamer erst in der38. Minute auf, als Christoph Gehrke mit einem Distanzschuss am FC-Keeper scheiterte. Glücklos war 60 Sekunden später auch Torjäger Damian Staniszewski.

„Leider haben wir uns in dieser guten Phase nicht mit dem Ausgleich belohnt“, ärgerte sich Reeck. Besonders bitter: Wenige Sekunden vor dem Seitenwechsel baute Clemens Lange den Vorsprung auf 2:0 aus. Bei seinem Kopfballtreffer ließ der Ex-Torgelower neben Christoph Gehrke auch Michal Protasewicz nicht gut aussehen. „Es ist für die Abwehr immer schwer, bei hohen Bällen gegen einen Spieler mit seiner Qualität zu verteidigen“, meinte Reeck.

Dass die Kicker aus der Peenestadt trotz des Rückstands noch an die große Überraschung glaubten, daran ließen sie im zweiten Durchgang keinen Zweifel. Mit Leidenschaft und Kampfgeist wehrten sie sich bis zum Abpfiff gegen das Pokal-Aus.

Kurz nach dem Wiederanpfiff waren es wiederum Staniszewski und Gehrke, die aber die nötige Kaltschnäuzigkeit beim Torabschluss vermissen ließen. Auch Nils Gütschow gelang es in der Schlussphase nicht, den gegnerischen Schlussmann zu überwinden. „Unterm Strich muss man sagen, dass Wismar nicht unverdient als Sieger vom Platz gegangen ist, wobei wir über die gesamte Spielzeit gesehen nicht viel falsch gemacht haben“, brachte es VFC-Mittelfeldregisseur Phil Skeip auf den Punkt.

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