MV-Liga:

Demmins Handballer fordern den Meister

Mit Personalsorgen tritt der Einheit-Tross am Sonnabend in Ribnitz an. Dabei gilt es vor allem, die knüppelharte Abwehr der Gastgeber zu überlisten.

Gibt es Demminer Freudentänze auch nach der Feuertaufe in Ribnitz?
Florian Ferber Gibt es Demminer Freudentänze auch nach der Feuertaufe in Ribnitz?

Am 4. Spieltag reist Handball-MV-Ligist SV Einheit Demmin am Sonnabend zum amtierenden Meister TSV Bützow. Die Gäste werden wohl mit demselben Aufgebot wie im Pokal antreten. Also ohne Michael Blank, der berufsbedingt verhindert ist, und ohne Alexander Stöwsand. Auf Anraten der Ärzte soll er eine vorsorglich längere Pause einlegen. Hinzu kommt allerdings, dass auch Daniel Kohtz fehlen wird, ebenfalls berufsbedingt.

Parallelen zur vergangenen Saison treten zutage. Damals, vor etwa zehn Monaten, reise Einheit auch ohne etatmäßige Rechtsaußen nach Bützow. Für Sonnabend erneut ein großes Handicap. Es wird demnach eine ganz schwere Aufgabe für Einheit. Weil Bützow wohl wieder das Maß aller Dinge in dieser Saison ist - drei Spiele drei Siege. Nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ist das Team kein Spitzenreiter. Somit trifft der Vierte auswärts auf den Zweiten.

Von der Konstellation her eine Schlagerpaarung - aber nur, wenn Einheit den Kampf annimmt. Bützow ist für seine knüppelharte Abwehr bekannt und lässt nur wenig Gegentore zu. Das weiß man aus eigener Erfahrung des vergangenen Jahres, als man zur Pause noch führte und dann mit seinem Latein am Ende war. Ganze drei Treffer erzielten die Demminer in der 2. Hälfte. Das soll am Sonnabend ( 17 Uhr) anders werden.

Aber wie, fragt sich ein zurückhaltender Einheit-Trainer Peter Ritzrau: „Eigentlich ist Bützow zu Hause nur mit voller Kapelle zu schlagen. Dass gleich wieder beide Außen fehlen, ist besonders tragisch.“

 

 

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