Fußball-Landesliga:

"Der Teamgeist ist ungebrochen“

Zum Verlauf der ersten Halbserie des SV Traktor Pentz in der Fußball-Landesliga Ost und zu den Zielstellungen bis Saisonende hat Ralf Scheunemann den derzeit verletzten Pentzer Mannschaftskapitän Andreas Muth befragt.

Noch ist unklar, wann Andreas Muth (l.) wieder für Pentz am Ball sein wird.
Peter Schmidt Noch ist unklar, wann Andreas Muth (l.) wieder für Pentz am Ball sein wird.

Wie geht es Ihnen heute?

Leider war die Verletzung doch noch schwerer als angenommen. Das vordere und hintere Kreuzband sowie der Meniskus und das Außenband waren gerissen. Im Sportorthopädium in Berlin wurde ich im vergangenen September operiert, die defekten Organe wurden aus körpereigenen Organen neu ersetzt. Heute sind das Kreuzband sowie das gesamte Knie stabil und ich absolviere derzeit gerade eine Physiotherapie im Klinikum Neubrandenburg.

Wird es eine Rückkehr auf den Fußballplatz geben?

Ich möchte meiner Mannschaft gern wieder zur Verfügung stehen. Wenn mein Reha-Plan gut und ohne Rückschläge verläuft, plane ich eine Rückkehr zum August 2014. Diese Zeit ist einfach notwendig, die Muskeln müssen alle wieder aufgebaut werden, dann erst kann ich Kondition und Kraft trainieren. Ich bin froh, dass ich bereits wieder arbeiten kann. Durch die nun frei gewordene Zeit konnte ich mich auch mehr meiner Familie widmen sowie mich auch um Angelschein und Trainerschein kümmern.

Wie sehen Sie das Abschneiden Ihrer Kollegen in der Landesliga nach der Hinrunde?

Uns allen war klar, dass uns ein völlig unbekanntes Abenteuer bevorsteht. Die Mannschaft steht derzeit auf einem Abstiegsplatz, jedoch punktgleich mit Neuenkirchen und drei bzw. vier Punkten Rückstand auf Strasburg und Karlsburg/Züssow. Da ist noch alles möglich. Wir hatten auch viel Pech bei den vier 0:1-Niederlagen gegen Penkun, Dargun, Pasewalk und Gnoien. Auch das 2:3 gegen Strasburg war ganz knapp. Die klaren Niederlagen gegen die Spitzenmannschaften aus Ueckermünde, Neustrelitz und Görmin sind keine Schande. Die beiden Remis bei den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in Malchow und Neuenkirchen sowie die Siege gegen gute Mittelfeldmannschaften wie Greifswald und Mirow/Rechlin zeigen, dass die Mannschaft mithalten kann.

 

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