Kreisfußball:

Dürftige Kickers-Vorstellung

Gegen ambitionierte Faulenroster ziehen die Nossendorfer Kreisoberliga- Fußballer den Kürzeren. Sarow bleibt torlos, Rosenow punktet dreifach. „Bolle“ schlägt Cölpin.

Zarnekows Paul Bebenroth (rechts) erzielte per Freistoß das sehenswerte 1:0.
Maik Werner Zarnekows Paul Bebenroth (rechts) erzielte per Freistoß das sehenswerte 1:0.

Faulenroster SV-Nossendorfer Kickers 3:2 (1:1)

Nach der Spielabsage der Vorwoche sind die Nossendorfer Kickers erst am 2. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga I aktiv in die Saison gestartet. Gegen den Aufstiegsaspiranten Faulenrosters SV setzte es dabei eine 2:3-Auswärtsniederlage. Nach dürftiger Vorbereitung hatten die Kickers mehr mit sich selbst zu tun, als mit dem Gegner und fanden erst in der zweiten Halbzeit einigermaßen ins Spiel. Toni Sternberg brachte seine Mannschaft zwar per Foulelfmeter in Front (19.), Faulenrost egalisierte aber prompt und kam nach dem Wechsel durch Nehls (51.) zum überfälligen 2:1. Nossendorfs Biermann netzte das Leder aus Nahdistanz zum 2:2 (81.) ein. Doch die Freude währte nur kurz, einen fulminanter Freistoß von der Strafraumgrenze setzten die Gastgeber zum Siegtreffer ins Nossendorfer Tor. „Ein ganz schwacher Auftritt unserer Mannschaft, so dürften wir es gegen jede Mannschaft schwer haben“ kommentierte Kapitän Sternberg. Nossendorf: Eggert; Sternberg, Henning (69. Hirsch), Kolberg, Biermann, Barz, Schult, Gärtner, Bartz, T. Hirsch, Frenk.

FSV Rot-Weiß Kummerow-SV Traktor Sarow 0:0

Die Sarower Männer haben beim FSV Rot-Weiß Kummerow einen Punkt geholt. Letztlich wurde das Remis beiden Seiten gerecht. In einer über weite Strecken zerfahrenen Partie mit vielen Fehlpässen und technischen Fehlern erspielten sich zwar beide Mannschaften einige gute Chancen, die aber recht kläglich vergeben wurden. Wahrscheinlich hätte die Partie nochmal neunzig Minuten laufen können, ohne das ein Tor gefallen wäre. Sarow:<QJ0>Sudos; Lange, Schlegel (81. Engelmann), S. Garz, Kellmann, Grimmberger (70. Rochow), A. Garz, Dudd, D. Lipski,K. Lipski, Siegler (64. Teske)

SV 46 Rosenow-FV Wokuhl 3:0 (2:0)

Nach dem missglückten Start in das neue Spieljahr verbuchte der SV 46 Rosenow am<QJ0>2. Spieltag in der Fußball- Kreisoberliga I durch einen am Ende verdienten 3:0-(2:0)- Heimsieg gegen den FV Wokuhl die ersten drei Punkte. In der 19. Minute versenkte nach Pass von Krätzschmar David Rosteck den Ball mit seinem starken linken Bein in die rechte lange Ecke zur Führung. Beim 2:0 (45.) bediente Stegemann Rene Krätzschmar und dessen Volleyschuss von der Strafraumgrenze fand den Weg in die Maschen. Nach dem Seitenwechsel vergab Rosenows Keeper Frehse einen Strafstoß. Doch mit dem 3:0 (67.) zog Rosenow deutlich in Front. Voß steckte steil auf Martin Rohloff durch und der Stürmer blieb vor dem gegnerischen Tor cool, versenkte die Kugel. „Wichtig waren heute die drei Punkte, mit der Verwertung speziell der Kopfbälle meiner Jungs war ich aber unzufrieden“, so das Fazit 46-Trainer Schalow. Rosenow: Frehse; Schönegge, Prodoehl, Stettin, Hacker, Voß (85. Kraft), Wawrik, Stegemann, Rosteck, Rohloff (75. Heuchert), Krätzschmar (79. Skorzik).

SV Siedenbollentin-SV Cölpin 3:1 (1:1)

Mit einer komplett neu formierten Mannschaft tat sich der SV Siedenbollentin in der Kreisoberliga II gegen Cölpin zu Beginn des Spiels sehr schwer gegen die Gäste. Cölpin blieb bissiger und nutzte einen Abwehrschnitzer eiskalt zum 0:1. Bolle nahm nun den Kampf an. Kurz vor dem Pausentee setzte sich Marcel Gottschalk über die rechte Außenbahn durch, legte mustergültig auf Robert Pade zurück, der den Ausgleich markierte. Nach dem Wechsel konnte der SVS das Spiel ausgeglichener gestallten. Danach wurde das Spiel etwas hitziger und harte Zweikämpfe wurden auf beiden Seiten bestritten. Bei einem Grätschversuch zwischen Moeck und seinem Gegenspieler hieß es dann schlussendlich glatt Rot für den Cölpiner Den Freistoß von Pade ließ der Cölpiner Schlussmann im Gedränge nach vorne abklatschen, wobei Stefan Gottschalk die Übersicht behielt und zum 2:1 einschob. In der Nachspielzeit verwandelte Gottschalk einen Strafstoß zum 3:1-Endstand.

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