Fußball-Landesklasse:

Ewige Rivalen im Zweikampf

An diesem Wochenende kreuzen in der Fußball-Landesklasse II einmal mehr der FSV Reinberg und der FSV 90 Altentreptow die Klingen. In Staffel I reist der Demminer SV 91 zu Spitzenreiter PSV Röbel-Müritz.

Spannung und volle Hütte verspricht am Sonnabend das direkte Aufeinandertreffen der beiden Landesklasse-Vertreter in der Staffel II. Und erneut haben dabei die Fußballer des FSV Reinberg zuerst Heimvorteil in der Partie mit dem FSV 90 Altentreptow.

Nach zwei Niederlagen erreichte der FSV Reinberg in Eggesin nach einem 0:2-Rückstand noch ein beachtliches 2:2-Unentschieden. Und auf dieser Steigerung aufbauend geht es mit Volldampf in das Derby mit der Altentreptower Mannschaft, die als Tabellenführer in Reinberg anreist - das nach sieben Siegen in Folge, davon die letzten vier Spiele auch noch ohne Gegentor. Allerdings sollte sich die Polchow-Mannschaft nicht zu stark an die vergangenen beiden Auftritte in Reinberg erinnern, die mit 6:2- und gar 7:1-Siegen für die Tollensestädter endeten. Denn da stand eine Reinberger Vertretung auf dem Platz, die arge Abstiegssorgen hatte und von der derzeitigen Spielstärke einiges vermissen ließ.

Zudem haben, wie im Pokal, derartige Derbys so ihren eigene Note. So schätzt auch der Reinberger Trainer Frank Rohloff vor dem Anpfiff ein: „Unsere Außenseiterchance möchten wir schon mit einem Unentschieden nutzen, auch wenn neben den zwei Langzeitverletzten nun im Angriff erneut Steffen Wolff ausfällt. Denn in so einem Derby ist alles möglich. Dazu wäre aber eine Verbesserung unserer bisherigen Heimbilanz notwendig. Und nicht zuletzt hoffe ich trotz der Bedeutung auf Fairness auf dem Rasen und am Rande“. Die Treptower wollen ihre ärgsten Verfolger, Insel Usedom und Viktoria Salow, ohne einen Ausrutscher auf Distanz halten. Anstoß ist am Sonnabend um 13 Uhr.

Der Demminer SV 91 indes wird am Sonnabend, Beginn 13 Uhr, vom Spitzenreiter der Staffel I, dem PSV Röbel-Müritz erwartet. Der Gastgeber verbuchte zuletzt vier Siege und kam in Burg Stargard zu einem 2:2-Unentschieden. Dagegen kassierten die Hansestädter zuletzt drei Niederlagen in Folge und haben zehn Punkte, immerhin zehn weniger als die Röbeler bisher erspielten. Während der Gastgeber bei allen bisher absolvierten vier Vergleichen auf eigenem Platz siegreich war, landeten die Demminer bei den vier Auftritten auswärts erst einen vollen Erfolg, gelten aber als unberechenbar und sind trotz der eindeutigen Konstellation durchaus für eine Überraschung gut.

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