Handballerin im Interview:

Fast zwei Jahrzehnte auf Torejagd

Handballerin Christine Schröder, Aufbauspielerin der SG Dargun/Demmin, ist seit Jahren beste Torjägerin ihrer Mannschaft. Mark Berger traf die 27-Jährige zum Gespräch.

Entschlossenheit zeigt sie aus: Aufbauspielerin Christine Schröder (am Ball) von der SG Dargun/Demmin will in der Endrunde wieder Gas geben.
Mark Berger Entschlossenheit zeigt sie aus: Aufbauspielerin Christine Schröder (am Ball) von der SG Dargun/Demmin will in der Endrunde wieder Gas geben.

Erst einmal die Frage nach Ihrem Gesundheitszustand. Wie geht es Ihnen nach dem erlittenen Muskelfaserriss gegen Altentreptow Mitte Januar?

Der Muskelfaserriss ist auskuriert. Ich habe am Freitag wieder mit den Mädels mittrainiert. Es geht also aufwärts.

Die Vorrunde der Bezirksliga hat die SG auf Rang zwei abgeschlossen. Seid ihr damit zufrieden?

Wir sind sehr zufrieden mit dem zweiten Platz in der Vorrunde, auch weil wir zeitweise mit einer Minimalbesetzung zu den Spielen gefahren sind. Trotzdem haben wir gute Ergebnisse erzielt und haben uns den Platz erkämpft.

Werden Sie in der Endrunde noch mitwirken können?

Ich werde natürlich versuchen, an so vielen Spielen wie möglich teilzunehmen. Es kommt aber auch darauf an, ob ich das arbeitstechnisch hinbekomme.

Seit Jahren sind Sie die erfolgreichste Werferin der SG. Gibt es ein Erfolgsrezept?

Ein Erfolgsrezept habe ich nicht. Ich spiele seit fast 20 Jahren Handball. Es macht mir halt immer noch riesigen Spaß. Und vielleicht gehört auch etwas Talent und Ehrgeiz dazu (grinst).

Zuletzt, als Sie verletzt waren, sprangen junge Spielerinnen wie Dana Loerzer und vor allem Chris Mummert ein. Die Jugendarbeit in Dargun und Demmin scheint zu klappen

Ich bin von der Entwicklung unserer jungen Spielerinnen sehr begeistert. Es ist zu merken, dass sie Spaß am Handball haben und ehrgeizig sind. Und vor allem haben sie sich gut integriert. Das hat man zuletzt immer besser sehen können.

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