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Landesklasse: Heimspiele haben es in sich

Mit drei Partien vor eigenem Publikum geht es für das Trio der Region in die vierte Runde. Vor allem Altentreptow und Reinberg (beide Staffel II) haben schwere Aufgaben.

In der Hansestadt Demmin erwartet der Demminer SV 91 in der Fußball-Landesklasse I am 4. Spieltag den Penzliner SV zum zweiten Heimspiel dieser Saison. Dabei treffen zwei punktgleiche Tabellenachbarn des Mittelfeldes direkt aufeinander. Und beide Mannschaften kamen in Malchin bei der FSV-Zweiten zu einem Unentschieden. Mit einem vollen Erfolg könnten die Demminer die inzwischen durch den Heimsieg gegen Neukalen und den Punktgewinn in Malchin deutlich bessere Ausgangs- Position untermauern. Spielbeginn ist am Sonnabend um 14 Uhr.

Für den FSV 90 Altentreptow hält Runde vier in der Landesklasse II einen hochkarätigen Gegner parat. Mit dem FC Insel Usedom ist immerhin der ärgste Widersacher von Jahn Neuenkirchen im Aufstiegskampf der vergangenen Saison in Altentreptow zu Gast. Wenn zum Auftakt die Usedomer auch eine 2:8-Niederlage in Salow kassierten, inzwischen ist die Mannschaft mit zwei Heimsiegen wieder in der Spur und rangiert auf Tabellenplatz drei. Anders sieht es dagegen aus Altentreptower Sicht aus. Nach der Wolgast- Niederlage und dem Spielausfall gegen Leopoldshagen gelang bei Spitzenreiter Pommern Löcknitz ein 1:1, doch mit erst einem Punkt sind die Tollensestädter ebenfalls Dritter – doch das vom Tabellenende aus gesehen. Der letzte Vergleich zwischen beiden Mannschaften in Altentreptow glich beim 2:2 am Ende einem echten Krimi. Fiel doch der umjubelte Ausgleich der Gäste in letzter Sekunde und da waren die Usedomer noch voll in Richtung Aufstieg unterwegs. Diesmal stehen die Treptower unter Zugzwang, wenn der Anschluss zum Tabellenmittelfeld nicht verloren gehen soll. Zumal, wer erst einmal unten angekommen ist, der hat es danach besonders schwer. Der Anstoß am Sonnabend erfolgt um 14 Uhr.

Zur gleichen Zeit ist die Mannschaft von Viktoria Salow beim FSV Reinberg zu Gast. Der letzte Vergleich zwischen dem FSV Reinberg und dem ehemaligen Neuling hatte es in sich, denn die Salower kamen am Ende zu einem 6:1-Erfolg. Doch die FSV-Mannschaft der Trainer Frank Rohloff und Robert Manke will nach dem guten Start wieder in die Erfolgsspur. Und das könnte mit voller Kapelle, nach den Besetzungssorgen in Ferdinandshof, auch gelingen. Aber Vorsicht vor den schnellen Kontern der Salower.