Fußball-Landesliga:

Pentzer knapp unterlegen

Kein Feuerwerk, eher Schonkost bieten die Landesliga-Fußballer aus Pentz und Dargun im direkten Duell. Gästestürmer Michael Rehländer entscheidet die enge Partie zeitig.

Der Pentzer Aktivposten Jan Breul (l.), vor Stephan Seidel, visiert die Kugel an, die ihm der Zweikampf zwischen Darguns Daniel Fanter und Christoph Brandt (r.) beschert.
Florian Ferber Der Pentzer Aktivposten Jan Breul (l.), vor Stephan Seidel, visiert die Kugel an, die ihm der Zweikampf zwischen Darguns Daniel Fanter und Christoph Brandt (r.) beschert.

Ein Derby-Kracher sieht anders aus – da waren sich wohl alle Beteiligten und die 113 Zuschauer einig. Trotzdem sah man am Ende des Landesliga-Duells zwischen den Fußballern aus Pentz und Dargun eine Traktor-Fraktion jubeln. Die Gäste vom Klostersee nahmen nach dem müden 1:0-(1:0)-Erfolg drei Zähler mit auf die Rückfahrt.

Dass sich der Unterhaltungswert der Partie in Grenzen halten würde, deutete sich bereits in Hälfte eins an. „Es war ein relatives ruhiges Spiel, von Taktik geprägt, mit wenigen Torraumszenen“, befand der Pentzer Trainer Heiko Sprenger nach dem Abpfiff. Sein Pendant auf der Darguner Bank Marko Kroll hatte mehr Schmackes vom Gegner erwartet. „Ich war überrascht, dass die Pentzer nicht wie sonst meist zu Hause Dampf gemacht haben.Wir haben uns in der ersten Hälfte davon anstecken lassen, diesen schläfrigen Fußball mitzuspielen.“ Mit einer Ausnahme: In Minute 15 nutzte Darguns Stürmer Michael Rehländer, ständiger Unruheherd in den Pentzer Abwehrreihen, seine Chance im Strafraum von Keeper Rene Zander zum letztlich entscheidenden 0:1. Auf der Gegenseite scheiterte zweimal Jan Breul per „Strahl“ an Dargun-Torwart Ralf Krause.

Nach dem Seitenwechsel wirkte das Geschehen etwas munterer, allein die Zungenschnalzer suchte man weiter vergebens. Trotzdem ärgerte sich Heiko Sprenger am Ende über die leeren Hände – hatte er doch zwei Hundertprozentige seiner Elf ausgemacht. „Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt, auch wenn wir von unseren Spielern trotz des Aderlasses mehr Körpersprache erhofft hatten.“ Auch auf der Gegenseite mangelte es nicht an Selbstkritik. „Vor allem an unseren Torabschlüssen müssen wir arbeiten“, analysierte Coach Marko Kroll.

SV Traktor Pentz: R. Zander; A. Brandt, P. Plamann, Muth (79. Krüger), Grabowski (76. D. Gehrmann), M. Zander, F. Plamann, Klück, Chr. Brandt, Fernow, Breul

SV Traktor Dargun: Krause; Koch, Fanter, Franz (70. Groth), Marcel Werner, Maik Werner (74. Kulartz), Hannes Werner (84. Westphal), Seidel, Lewerenz, Binnenböse, Rehländer

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