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Pentzer Motto: Jetzt erst recht!

Im Duell der Aufsteiger finden die Traktor-Fußballer zu alten Tugenden zurück. Allerdings muss Daniel Bülow schon vor dem Anpfiff passen.

Szene aus der Partie Neuenkirchen gegen Pentz: Alexander Brandt (l.) im Luftduell mit Titze.
Roland Gutsch Szene aus der Partie Neuenkirchen gegen Pentz: Alexander Brandt (l.) im Luftduell mit Titze.

Am 10. Spieltag der Fußball-Landesliga Ost kam es in Neuenkirchen zum Duell der Aufsteiger SV Jahn und SV Traktor Pentz. Die Gäste wollten unbedingt die Niederlagenserie beenden. Dieses Vorhaben wurde aufgrund der Personalsorgen der Pentzer sehr schwer, da zusätzlich zum Ausfall von Philipp Fernow auf der Anreise auch noch Daniel Bülow ausfiel. Er musste mit Kreislaufkollaps ins Krankenhaus gebracht werden. Immerhin: Am Ende reichte es für die Sprenger-Elf zu einem 1:1 (0:1).

Mit der Einstellung Jetzt erst recht begann Pentz dieses wichtige Spiel. So startete Dustin Gehrmann schon in der 5. Minute ein gutes Solo, fand jedoch keinen Abnehmer. Pentz ging kämpferisch und aggressiv, aber fair in die Zweikämpfe und störte somit früh den Spielaufbau der Gastgeber. Nach einer Viertelstunde Spielzeit gab es dann die erste Möglichkeit für Pentz, doch Andy Klück schoss einen Freistoß knapp über den Torwinkel. Jetzt gewann Neuenkirchen mehr Übergewicht, konnte aber aus mehreren guten Chancen nichts machen. In der 27. Minute hielt Rene Zander einen Freistoß der Gastgeber in sehr gutem Stil. Drei Minuten später war er aber machtlos gegen einen tollen Freistoß des Gegners von der Strafraumgrenze. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hielt Zander sein Team mit einer Glanzparade im Spiel.

In der zweiten Spielhälfte suchte Neuenkirchen die Entscheidung, aber Pentz kämpfte und grätschte um jeden Ball. Besonders Christoph Brandt war überall auf dem Spielfeld zu finden und kaufte den Gastgebern viele Bälle ab. Eine Viertelstunde vor Schluss spielte Christoph Brandt einen Traumpass auf Jan Breul, doch der Pentzer Stürmer verzog. Neuenkirchen suchte die Entscheidung, aber die Pentzer Abwehr um den überragenden Alexander Brandt stand makellos. Vier Minuten vor Schluss erkämpften sich die Pentzer einen Freistoß, den Andy Klück mit viel Effet in den Strafraum flankte und Christian Muth drückte den Ball mit dem Hinterkopf über die Linie. Kurz danach traf ein Gegner noch die Latte.

SV Traktor Pentz: R. Zander; A. Brandt, P. Plamann, M. Zander, Krüger, F. Plamann, Ch. Brandt, C. Muth (92. A. Gehrmann), D. Gehrmann, Klück, Breul