Fußball:

Pentzer "Welpenschutz" ist vorbei

„Der Welpenschutz ist vorbei. Jetzt müssen wir langsam anfangen zu punkten“. Heiko Sprenger, Trainer des Landesliga-Aufsteigers SV Traktor Pentz, gibt vor dem Heimspiel am Sonnabend gegen den FSV Blau-Weiß Greifswald (Anstoß 15 Uhr) die Marschroute vor.

Haben die Pentzer am Sonnabend Grund zum Lachen?
             
Matthias Schütt Haben die Pentzer am Sonnabend Grund zum Lachen?  

Nach drei Spielen stehen die Pentzer mit null Punkten am Tabellenende – allerdings bekam es der Neuling gleich zu Beginn mit den Schwergewichten und Staffelfavoriten FSV Einheit 1949 Ueckermünde und zuletzt der TSG Neustrelitz II zu tun. „Selbst in Bestbesetzung wäre da sicher nicht viel zu holen gewesen", schätzt Heiko Sprenger ein. Umso wichtiger wäre es, am Sonnabend etwas Zählbares mitzunehmen.

Doch Vorsicht scheint gegen den aktuell Siebten der Landesliga Ost geboten. „Soweit ich gehört habe, hat sich Greifswald mit zehn neuen Spielern verstärkt. Das wird alles andere als einfach“, lautet die Einschätzung des Übungsleiters. Zumal seine wichtigen Leistungsträger Andy Klück (brummt noch eine Sperre aus der Landesklasse ab) und Andreas Muth (fehlt die Saison wegen eines Kreuzbandrisses) auch am Sonnabend nicht leicht zu ersetzen sein werden. Das Niveau sei einfach ein anderes in der Landesliga, an das sich sein Team erst noch gewöhnen müsse. „Für viele unserer jungen Spieler war schon die Landesklasse ein Abenteuer. Dann ist es die Landesliga erst recht. Trotzdem bin ich optimistisch“, sagt der Pentzer Trainer.

Stand heute könne er zumindest auf das Gros seines Kaders zurückgreifen – es sei denn, der eine oder andere Akteur werde noch in der Ernte eingebunden. Gegner Greifswald bringt es nach drei Spielen auf einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage. Zuletzt gab es einen 2:1-Erfolg gegen Malchow II.