Fußball-Kreisoberliga:

Sarower legen katastrophale Halbzeit hin

Ein gute Hälfte reicht selten zum Erfolg. Diese bittere Erkenntnis mussten auch die Traktor-Kicker gegen Mirow/Rechlin II machen – und brachten sich um den Lohn.

Mario Grimmberger (blau) vergab in der ersten Hälfte eine Sarower Riesenchance.
Frank Peter Mario Grimmberger (blau) vergab in der ersten Hälfte eine Sarower Riesenchance.

„Die zweite Hälfte war katastrophal schlecht. Es haben zu wenig Spieler Verantwortung übernommen und denen, die es getan haben, ist nicht viel geglückt“, war Sarows Trainer Frank-Peter Dwars nach dem Kreisoberliga-Kick gegen den FSV Mirow/Rechlin II komplett bedient.

Das 2:2 der Sarower Männer im Heimspiel gegen den FSV Mirow/Rechlin II war eigentlich eine gefühlte Niederlage. Die Sarower Traktoristen waren nach Spielende sprachlos und enttäuscht. Enttäuscht, eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben zu haben und so zwei wichtige Punkte liegen gelassen zu haben. Enttäuscht aber vor allem über die eigene Leistung in der zweiten Hälfte.

Dudda-Ausfall hat Folgen für die Gastgeber

Eine Halbzeit lang hatte Traktor alles im Griff und führte nach Toren von Thomas Teske (8.) und Christian Baumann (42.) mit 2:0. Speziell in den ersten zwanzig Minuten zeigten die Sarower eine richtig gute Vorstellung. Hätte Mario Grimmberger in der 29. Minute seine Riesenchance genutzt, wäre das Spiel wohl gelaufen gewesen.

Offensiv war von den Gästen in der ersten Hälfte wenig zu sehen. Nachdem Janos Dudda in der 32. Minute verletzt ausgewechselt werden musste, kam das Sarower Spiel ins Stottern. Vielleicht waren das 2:0 und die Überlegenheit zu trügerisch, denn Traktor gelang in der zweiten Hälfte kaum noch was. Einfache Ballverluste, technische Fehler, Fehlpässe und eine Mirower Mannschaft, die sich mehr und mehr steigerte, taten ihr Übriges.

Nach dem 1:2 in der 59. Minute wurde die Unsicherheit der Sarower deutlich und spürbar. Das Spiel wurde hektischer, zerfahrener. Die Gäste machten in der 75. Minute den 2:2-Ausgleich, der ebenso kurios wie sehenswert war. Ein scharfer Thederan-Freistoß von der Mittellinie war eigentlich schon an Schunke vorbei, der den Ball aber noch mit der Hacke erwischte und an verdutzten Sarowern vorbei ging der Ball ins Tor. Am Ende muss Traktor sogar noch froh sein, einen Punkt zu haben, denn bei einem Frendel-Schuss (87.) fehlte nicht viel.

SV Traktor Sarow: Sudos – Garz, König, Lange, Grimmberger – Dudda (32. Baumann, Engelmann – Lipski, Linde, Rochow (80. Tamm) – Teske

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