Fußball:

Traktor ist chancenlos

Die Pentzer Landesliga- Kicker sind bei der Regionalliga-Reserve der TSG Neustrelitz auf verlorenem Posten. Von Reserve kann dabei allerdings fast nicht mehr die Rede sein.

Die weiß gekleideten Gastgeber haben gegen die Pentzer zu Hause nichts anbrennen lassen.
Matthias Schütt Die weiß gekleideten Gastgeber haben gegen die Pentzer zu Hause nichts anbrennen lassen.

In ihrem dritten Spiel in der Landesliga Ost mussten die Pentzer Traktor-Fußballer die dritte Niederlage hinnehmen. Im Auswärtsspiel in Neustrelitz beim Spitzenreiter TSG II standen die Pentzer von Beginn an auf verlorenem Posten und unterlagen 0:4 (0:3).

Die Gastgeber traten mit acht Spielern der Ersten an. Von Spielbeginn an ließ der Gastgeber keinen Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen, die Spitzenposition in der Tabelle zu festigen und die Pentzer mit einer klaren Packung nach Hause zu schicken. So lag eine frühe Führung der Neustrelitzer schon in der 8. Minute in der Luft, doch Traktor-Torwart Rene Zander klärte im Eins gegen Eins hervorragend. In der 19. Minute fiel die Führung der Gastgeber, als die Pentzer Abwehr den Ball nicht wegbekam und dieser dann über die Linie trudelte. Kurz danach hielt Rene Zander wieder mal einen „Unhaltbaren“. Pentz war durchaus um einen eigenen Spielaufbau bemüht, kam jedoch an den „Profis“ in der Neustrelitzer Abwehr nicht vorbei. Nach gut einer halben Stunde erzielte Neustrelitz das 2:0 – ein Rieseneinwurf auf der Höhe Eckfahne erreichte den groß gewachsenen Stürmer, dessen Kopfball einschlug. Kurz danach wurde die Pentzer Abwehr schulmäßig ausgespielt, der Pausenstand von 3:0 stand fest.

Mit enormem Druck begann Neustrelitz die zweite Halbzeit. In der 48. Minute war es wieder Zander, der einen Scharfschuss aus drei Metern Entfernung fantastisch parierte. Kurz danach konnte aber auch er das 0.4 nicht verhindern. Pentz kämpfte weiter, einen guten Pass von Philipp Fernow verpasste Jan Breul denkbar knapp. Trotz guter Pentzer Gegenwehr bestimmte Neustrelitz weiter die Szenerie und erspielte sich viele Chancen, doch einmal Alexander Brandt auf der Linie und vier weitere Male der überragende Rene Zander verhinderten Schlimmeres.So waren Andreas Gehrmann und Heiko Sprenger nach dem Spiel erleichtert, dass es gegen diese starke Mannschaft kein Debakel gab. Heiko Sprenger brachte es dann auch auf den Punkt. „Wir wollten eigentlich Landesliga und nicht Regionalliga spielen.“

SV Traktor Pentz: R. Zander; A. Brandt, P. Plamann, Grabowski, M. Zander, Bülow (75. Krüger), Ch. Brandt, Sprenger, F. Plamann, Breul (75. Muth), Fernow