Fußball-Kreisklasse:

Traktors Reserve-Elf bewältigt Personal-Lotterie

In der Fußball-Kreisklasse hat sich die Pentzer Zweite im Mittelfeld etabliert. Im Kader reifen hoffnungsvolle Nachwuchstalente für höhere Aufgaben heran.

Mit einem guten siebten Platz hat der SV Traktor Pentz II die erste Halbserie in der Fußball-Kreisklasse beendet. Nach drei Auftaktniederlagen gegen Kölln, Groß Quassow und Neukalen steigerte sich die Mannschaft von Trainer Johannes Fernow und erspielte sich gegen Woldegk II, Neustrelitz 07 und Siedenbollentin II verdiente Siege. An diesem Aufwärtstrend konnte auch die Niederlage beim FSV Reinberg II nichts ändern. Gegen die Teams aus Grapzow und Alt Schwerin rundeten die Mannschaft mit zwei Remis ihre gute Saisonleistung ab.

Dabei war die personelle Situation für Johannes Fernow meist äußerst schwierig. Kurzfristige Spielerabstellungen für die Landesliga-Mannschaft und damit verbundene Umbesetzungen mussten bewältigt werden. Hierbei stand der stets zuverlässige Abwehrchef Rene Bauermeister immer an Fernows Seite. Trotz allem fand die Mannschaft um Mannschaftskapitän Bauermeister immer wieder zu ihrem Spiel. Eine absolute Stütze war Torwart Robert Toboldt, der mehrere Punkte „festhielt“. Die Routiniers Daniel Muth und Rene Muth sorgten mit ihrer Erfahrung für Stabilität, der junge Linksverteidiger Tom Prause spielte eine sehr gute Halbserie und verfügt laut Fernow über enormes spielerisches Potenzial.

Für die gute Spielkultur der Pentzer Mannschaft sorgten vor allem Sebastian Voge als klassischer Sechser und Alexandros Chalaitizidis, der immer wieder mit enormer Laufbereitschaft und erstaunlicher spielerischer Eleganz auffiel und damit enorme Torgefahr entwickelte. Weitere Spieler wie Karl Streitz, Marco Lange, Mathias Wegner, Mathias Brunke und Max Meyer erfüllten ihre Aufgaben ebenfalls sehr gut, sodass am Ende der gute Mittelfeldplatz heraussprang.

Mannschaft peilt den Kreisliga-Aufstieg an

Natürlich ist die Mannschaft bestrebt, den Aufstieg in die Kreisliga anzupeilen. Jedoch weiß Johannes Fernow, dass die Personalsituation der Landesliga-Mannschaft Vorrang hat. Vor allem Spieler wie Chalataizidis und auch Prause werden vom Trainer-Duo Andreas Gehrmann und Heiko Sprenger schon mit Argusaugen „überwacht“. Trotz des Handicaps, immer wieder kurzfristig umstellen zu müssen, trat das Team als Einheit auf und erkämpfte sich die Punkte durch Einsatz, Kampf und Disziplin.

Auch wenn Johannes Fernow seine Leistungsträger vielleicht schon bald an die Landesliga-Elf verlieren wird, so darf man gespannt sein, wie er dann die Neuzugänge aus der erfolgreichen Pentzer Landesliga-B-Jugend einbauen und weiterentwickeln wird.

Das wichtigste Ergebnis der Arbeit von Trainer Johannes Fernow jedoch ist und bleibt es gute Spieler für die erste Mannschaft fit zu machen.

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