Landesliga-Vorschau:

Derby als Richtungsweiser

Die Landesliga-Fußballer aus Dargun und Gnoien haben etwas wiedergutzumachen. Gelegenheit dazu besteht am Sonnabend im direkten Duell.

Darguns Carlo Nennemann (l.) geht positiv ins letzte Heimspiel der Hinrunde.
             
Eckard Berndt Darguns Carlo Nennemann (l.) geht positiv ins letzte Heimspiel der Hinrunde.  

Im letzten Heimspiel der Hinrunde trifft der SV Traktor Dargun am 12. Spieltag der Fußball-Landesliga Ost am Sonnabend ab 13 Uhr auf den Gnoiener SV 24. Dabei geht es für den Gastgeber darum, sich positiv von seinen Fans in die Winterpause zu verabschieden, bevor es nächste Woche zur Reserve der TSG Neustrelitz geht. Zu bitter war die Niederlage gegen Neu-Spitzenreiter Ueckermünde am zehnten Spieltag. „Natürlich wollen wir nach der ärgerlichen Niederlage vergangene Woche wieder drei Punkte holen. Aber Gnoien wird uns alles abverlangen“, warnt Darguns Stephan Seidel seine Mannen.

Die Gäste aus der Warbelstadt liegen im Mittelfeld der Tabelle. Beim GSV gilt in dieser Saison: Hop oder Top. Bisherige Bilanz nach elf Spielen: Fünf Siege und sechs Niederlagen. Die GSVer schienen die Kurve gerade bekommen zu haben, als sie Strasburg daheim mit 5:1 weg ballerten. Doch die Ernüchterung kam prompt. Nach einer desolaten Vorstellung unterlag man am vergangenen Sonnabend in Pasewalk mit 1:4. Beide Teams haben also etwas gutzumachen und werden im Derby auf Wiedergutmachung brennen. In der vergangenen Saison gab es in der Warbelstadt ein torloses Remis, in Dargun köpfte Gnoiens Zapel den GSV zum 2:1-Auswärtserfolg.

Die Kroll-Truppe schaut aber nach vorne. Zu positiv ist die Hinrunde trotz arger Personalprobleme gelaufen. Dabei hofft man auch auf die Rückkehr der Torjäger Rehländer und Kulartz. „Wir wollen jetzt auch nicht nachlassen und die tolle Hinrunde positiv unterstreichen“, begegnet Carlo Nennemann mit einem Lächeln auf den Lippen dem bevorstehenden Derby.

Im Derby wird sich für die Gäste entscheiden, ob es nach oben oder nach unten geht. Dabei sollten der Stockem-Truppe die bisher auswärts erzielten zwölf Treffer Mut machen. Trotz des für sie ungewohnten Kunstrasens sind sie guter Dinge und freuen sich auf den Vergleich.

 

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