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FSV am Bodden gefordert

Ohne ihren verletzten Stammverteidiger Robert Pätzold müssen die Malchiner Verbandsliga-Fußballer am Sonntag beim Greifswalder SV 04 Farbe bekennen. Kapitän Netling moniert die Anzahl der Gegentore.

FSV-Kapitän Matthias Netling (l.) fordert mehr Ehrgeiz von seinem Team.
Florian Ferber FSV-Kapitän Matthias Netling (l.) fordert mehr Ehrgeiz von seinem Team.

Es ist kein schöner Start für den FSV 1919 Malchin in das zweite Viertel der Verbandsliga-Saison. Am Sonntag geht es für die rot-weißen Kicker nach Greifswald, eine bessere Leistung als zuletzt in Wismar fest im Visier. Gespielt wird im Philipp-Müller-Stadion (Anstoß 14 Uhr).

Es war die 19. Minute am vergangenen Sonnabend im Spiel gegen den TSV Friedland 1814, die den Malchinern einiges Kopfzerbrechen bereitete. Ein Griff von Robert Pätzold und es war klar, der Verteidiger musste runter vom Feld. Die unterzähligen Malchiner kassierten gegen den TSV Friedland das nicht absehbare 1:1. Das Spiel kippte gegen die Rot-Weißen. Verteidiger Pätzold wird auch am Sonntag definitiv nicht im Kader stehen, wenn der nunmehr Vorletzte der Tabelle am Bodden Farbe bekennen muss. Fehlen werden den Malchinern zudem Jan Niemann, Anton Messing und Marcus Budniak.

Die Bilanz der Auftritte auf fremden Plätzen ist bislang sehr dürftig aus Sicht der Malchiner. 16 Gegentore in drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. In Pampow und Wismar kam die Mannschaft zuletzt arg unter die Räder.

Der Greifswalder SV 04 hat unterdessen nach einem dürftigen Start die Kurve bekommen und sich ins Mittelfeld der Tabelle ab gesetzt. Zuletzt blieb das Ensemble von Trainer Matthias Martens dreimal in Serie ohne Niederlage, trotzte sogar dem Landesmeister aus Sievershagen einen Punkt ab.

„Die Anzahl der Gegentore ist viel zu hoch und vor allem zu einfach. Wir müssen ehrgeiziger verteidigen“, gibt Malchins Kapitän Matthias Netling die Marschroute vor. Eine Zündschnur soll  im Müller-Stadion gelegt werden.