Laufen:

LSV-Läufer rocken die Hauptstadt

Zum Abschluss des Wettkampfjahres mischen Athleten aus Teterow und Groß Wokern beim Rennen in Berlin-Tempelhof mit.

Gut ausgerüstet und bester Laune ziehen die Sportler des LSV Teterow zum Start der 21. Berliner Marathonstaffel.
Marian-Bernd Pries Gut ausgerüstet und bester Laune ziehen die Sportler des LSV Teterow zum Start der 21. Berliner Marathonstaffel.

Seit einigen Jahren schon ist die Berliner Marathonstaffel das letzte große Laufevent der Saison in Deutschland. Auch bei seiner 21. Auflage trafen sich fast 7500 Läuferinnen und Läufer in knapp 1500 Teams, die die Marathondistanz als Staffel bewältigen und dabei vor allem aber ganz viel Spaß haben wollten. Auch aus Groß Wokern und Teterow waren wieder Sportler in die deutsche Hauptstadt gereist, um sich dieses Erlebnis auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof nicht entgehen zu lassen.

Die erste Staffel des Laufsportvereins Teterow hatte dabei einen ganz besonders guten Tag erwischt. In der Besetzung mit Torsten Würfel, Michael Boden, Toralf Teske, Norbert Ehms und Nils-Steffen Utke erreichten die Teterower schon nach 2 Stunden, 56 Minuten und 14 Sekunden das Ziel und damit einen neuen Vereinsrekord. Unter über 1000 Männerstaffeln kam der LSV Teterow auf einen hervorragenden 62. Platz.

Im zweiten Team der Bergringstädter, das mit Gastläufer Tom Kietzmann, Manfred Schmitus, Dieter Bargel und Stephan Mumme antrat, musste Toralf Teske noch ein zweites Mal an den Ablauf, weil Peter Dammann verletzungsbedingt diesmal nicht mit ins Geschehen eingreifen konnte. Nach 3:19:03 Stunden überquerte Toralf Teske die Ziellinie und sicherte seiner „zweiten“ Mannschaft damit den 231. Rang in dem riesigen Läuferfeld.

Wokern-Quintett verfehlt knapp die Top-Hundert

Für den SV Eintracht Groß Wokern gingen in der Männermannschaft Jörg Clemen, Robert Schuster, Hannes Wrzesniak sowie die Brüder Thomas und Martin Urban an die Startlinie. Für das Wokerner Quintett stoppte die Uhr nach 3:07:57 Stunden, einer Zeit mit der es die Top-Hundert nur knapp verfehlte: Platz 108. Genau wie bei den Männern stand auch bei der Frauenstaffel der Spaß im Vordergrund. Cornelia Schwarz, Cornelia Neumann, Claudia Schuster, Manuela Schwarz, die erfahrene Ausdauer-Spezialistin Kerstin Cools sowie Martina Runze – bei den Damen gehören sechs Läuferinnen zum Team – benötigten 3:42:16 Stunden für die 42,195 Kilometer lange Strecke und kamen damit auf Rang 35 bei den Damenstaffeln.

Größtes Problem bei der Berliner Marathonstaffel ist – neben dem Laufen natürlich – regelmäßig der Wechsel der Staffelkollegen. Das Gewusel der Läufer im Wechselraum ist riesig, die Aufregung bei dem ohrenbetäubenden Anfeuerungslärm groß. So wären sich die beiden Teterower Staffeln bei einem Wechsel fast ins Gehege gekommen und ein Sturz konnte gerade noch so vermieden werden.

Was den LSV-Chef Peter Dammann zu der Bemerkung veranlasste: „Wenn wir die Wechsel zukünftig noch etwas üben, knacken wir im nächsten Jahr bestimmt die Marke von 2:55 Stunden! Also dann auf ein Neues bei der 22. Berliner Marathonstaffel 2014!“

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