Fußball-Verbandsliga:

Malchiner beim Pokalschreck gefordert

Eine schwere Auswärtshürde wartet am Sonnabend auf die Peenestädter Kicker. Gegner FC Anker Wismar kegelte jüngst Pokal-Champion TSG Neustrelitz aus dem laufenden Wettbewerb.

Im jüngsten Heimspiel setzte es für die Malchiner um Antreiber Matthias Netling (r.) eine knappe 2:3-Niederlage gegen den FSV Bentwisch.
             
Martin Müller Im jüngsten Heimspiel setzte es für die Malchiner um Antreiber Matthias Netling (r.) eine knappe 2:3-Niederlage gegen den FSV Bentwisch.  

Gegen die zweitbeste Abwehr der Fußball-Verbandsliga muss der Malchiner FSV am Sonnabend stürmen (Anstoß 14 Uhr). Allerdings wartet auf die 1919er am 6. Spieltag auch ein angriffslustiger Ex-Oberligist. Das Bürger-Stadion soll Ort einer Überraschung werden, so zumindest träumen die Malchiner vor ihrer Reise zu Anker Wismar. Zumindest in dem Stadion sind des Öfteren schon Favoriten gestrauchelt.

Wismar stellte vor kurzem dem hoch gehandelten Landespokalsieger TSG Neustrelitz ein Bein. Pausieren mussten Malchin und Wismar mit direkten Duellen zuletzt, da sich der FC Anker in der Oberliga behauptete und nun nach seinem Abstieg wieder den Weg dorthin sucht. Die Elf von Trainer Dinalo Adigo, bekannt als ehemaliger Erfolgs-Coach des FC Schönberg, findet sich in der Verbandsliga blendend zurecht. Lediglich drei Gegentreffer wurden eingesteckt, alle kassierte der FCA vom Sievershäger SV. Nach fünf Runden stehen drei Siege, ein Remis sowie die SSV-Niederlage auf der Wismarer Habenseite.

Zudem sorgte die Mannschaft für Aufsehen, als im Landespokal die TSG Neustrelitz ins Elferschießen gezwungen wurde. Letztendlich gelang Anker die Sensation. Die Malchiner Formkurve zeigt unterdessen nach oben. „Wir konnten drei der vergangenen vier Halbzeiten gewinnen und werden in Wismar mutig auftreten“,findet Co-Trainer Andre Breu. Der 32-Jährige ersetzt im Trainerstab Bernd Piarowski, der aus gesundheitlichen Gründen seine Aufgaben nicht erfüllen kann. Schon bei Dynamo Schwerin und gegen den FSV Bentwisch stand das Duo Budniak/Breu an der Seitenlinie.

Der Verein ist froh, so rasch einen reibungslosen Übergang organisiert zu haben. Gegen Zuwachs auf dem Punktekonto hätten die Rot-Weißen keineswegs etwas. Mit drei Zählern stehen die Malchiner im letzten Drittel der Tabelle. Zumindest einmal konnten die Peenestädter in Wismar vollends überraschen. Treffer von Gogo Godefroy und Christoph Knöll sorgten für einen 2:0-Sieg - eine faustdicke Überraschung seinerzeit. Ein Punktgewinn im 2013er-Jahrgang wäre ebenso feierwürdig.

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