Verbandsliga-Vorschau:

Malchiner Lokalmatadore von Pastow gefordert

Der SV Pastow mischt als Neuling die Fußball-Verbandsliga auf. Das mit Kopfball-Hünen besetzte Team gastiert am Sonnabend an der Peene.

Malchin muss am Sonnabend mal wieder punkten.
             
Martin Müller Malchin muss am Sonnabend mal wieder punkten.  

Die wohl längste Abwehrreihe der Liga ist am Sonnabend (Anstoß 13 Uhr) bei Fußball-Verbandsligist FSV 1919 Malchin zu Gast. Gegen die Kopfballungeheuer vom SV Pastow müssen die rot-weißen Lokalmatadore aber nicht nur in der zweiten Etage des Kunstrasenplatzes wachsam sein. Nach dem ersten fußballfreien Wochenende seit Juli nimmt die Verbandsliga Kurs auf die Winterpause. Unter dem entscheidenden Strich liegen die Rot-Weißen nach einer bisher enttäuschenden Runde.

Am Sonnabend kommt der Tabellenfünfte aus Pastow und damit nach Waren 09 das zweite Top-Team der Saison an die Peene. Der Liga-Neuling sorgt für Erstaunen. Das betrifft jedoch nur die fachunkundigen Zuschauer des mecklenburgischen Sportgeschehens. Coach Andreas Seering krempelte die Randrostocker komplett um. Kapitän und Kopfballungeheuer Steffen Seering hat reichlich Erfahrung bei seinen Mannschaftskollegen ausgemacht. Nicht nur Nick Gritzan, Tobias Scherf sowie Hendrik Sievert sammelten längst Erfahrungen in anderen Ligen und mischen nun vor allem auswärts die Liga auf. Das mussten der FC Mecklenburg Schwerin, VFC Anklam oder der Sievershäger SV unlängst erfahren. Das Trio blieb punktlos und schaut nun dem SVP in der Tabelle hinterher. Die einzige Niederlage kassierten die Liga-Comebacker bei Anker Wismar mit 0:2.

Keineswegs so rosarot wie bei den Gästen verlief die Saison des Malchiner FSV. Mit sechs Punkten ist die Elf Vorletzter. Mindestens noch zwei Mannschaften müssen in der Tabelle eingeholt werden, um die schwierige Mission Klassenerhalt auch in diesem Jahr zu einem Erfolg werden zu lassen. Die zuletzt verbesserten, aber eben auch punktlosen Auftritte sollten allmählich in Punktezuwachs umgesetzt werden. Bisher konnten Plagens, Jähnke, Rümker und Co. nur gegen die Kellernachbarn aus Stralsund und Roggendorf siegen. Zählbares auf fremden Plätzen oder Teams aus der anderen Tabellenhälfte fehlen gänzlich. Diese Serie zu durchbrechen lautet das Vorhaben des 13. Spieltages. Damit dies gelingen kann, müssen sich die Rot-Weißen mächtig strecken. Im wahrsten Sinne des Wortes. Pastow verfügt mit seinen über 1,90-Meter-Hünen über die wohl längste Abwehrreihe der Liga. Gelingt es den Rot-Weißen, hier einen Haken zu schlagen?

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