Verbandsliga-Vorschau:

Malchiner stellen sich ausgebufftem Gegner

Vor der letzten Heimpartie des Jahres steht Marcus Budniak, Trainer des FSV 1919 Malchin, vor einem „Luxus-Problem“: Seine Elf stellt sich am Sonnabend mal nicht von selbst auf.

Die Malchiner in den roten Trikots müssen langsam ihr Punktekonto aufbessern.
             
Florian Ferber Die Malchiner in den roten Trikots müssen langsam ihr Punktekonto aufbessern.  

„Wir wollen drei Punkte. Da muss man gar nicht drum herum reden.“ Marcus Budniak, Trainer von Fußball-Verbandsligist FSV 1919 Malchin, gibt vor dem letzten Heimspiel des Jahres gegen den VFC Anklam (Anstoß am Sonnabend um 13 Uhr auf Kunstrasen) die Marschroute vor.

Zweck-Optimismus oder echte Überzeugung? Fakt ist, etwas anderes bleibt den Gastgebern kaum übrig. Die Lage nach nur zwei Siegen in 13 Spielen ist heikel, aber nicht hoffnungslos. „Gut ist, dass die Kontrahenten noch in Sichtweite sind“, erklärt Budniak, ohne die Situation schön zu färben. „Wir sind uns alle im Klaren darüber, dass sechs Zähler zu wenig sind. Es sind oftmals Nuancen, Wimpernschläge in diesem Jahr, die die Spiele gegen uns entscheiden.“ Tatsache ist: Partien, die in der vergangenen Saison auf Augenhöhe abliefen und oft knapp zugunsten der Peenestädter ausgingen, bescheren nun meist den Gegnern die „Dreier“.  

Von Aufgabe oder Resignation, so Budniak, sei man beim FSV indes weit entfernt – schließlich ist die aktuelle Lage für keinen der Beteiligten neu. Ein Kampf um den Klassenerhalt ohne Malchiner Beteiligung? Kaum vorstellbar, klammert man die Spielzeit 2012/13 mit Sensationsrang fünf aus.

Etwas ist dennoch ungewöhnlich vor der Anklam-Begegnung: FSV-Trainer Budniak kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen – ein selten gekannter Luxus. „Schön, dass ich nun mal die Qual der Wahl habe, wen ich aufstelle und Alternativen habe.“ Dabei kommt es auch und vor allem gegen den VFC Anklam auf die richtige Mischung an. „Da erwartet uns ein ausgebuffter Gegner, der auswärts stärker ist als zu Hause.“

Vor genau einem Jahr kreuzten beide Teams ebenfalls die Klingen – und die Malchiner drehten einen 1:2-Rückstand in den Schlussminuten noch in einen 3:2-Erfolg. Vielleicht ein gutes Omen. Sicher aber auch großer Ansporn für die Gegenseite:„Diese Niederlage hat uns eine ganze Weile schwer im Magen gelegen. Dafür wollen wir uns revanchieren“, kündigt Anklams Co-Trainer Ronny Pflichtbeil an.

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