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Trainer-Predigt zeigt Wirkung

Nach schwacher erster Halbzeit fahren Stavenhagens MV-Liga-Handballer doch noch den dritten Saisonsieg ein.

Steffen Hüllingshorst erzielte die meisten Tore für den SSV.
Kati Rockenschuh-Ofcsarik Steffen Hüllingshorst erzielte die meisten Tore für den SSV.

Mit dem 24:21-(7:9)-Auswärtssieg über den HC Empor Rostock II hat sich der Stavenhagener SV zwei weitere Punkte auf seinem Konto in der Handball-MV-Liga gutgeschrieben.

In der Partie gegen die Hansestädter präsentierten sich die 1863er jedoch nicht in Bestform. Die junge dynamische Rostocker-Truppe erschwerte ihnen von Beginn an das Leben. Stavenhagen tat sich schwer, die im Angriff ständig kreiselnde Mannschaft der Rostocker unter Kontrolle zu halten. Zudem bereitete ihnen die 4:2-Deckung der Empor-Handballer Probleme. SSV-Coach Jörg Dombdera griff beim 6:4-Stand ungewohnt früh zum Time-out und fand deutliche Worte: „Leute, ihr müsst früher rauskommen. Ich will Beinarbeit sehen! Konzentriert euch!“ Das Team kam trotz allem nicht in Fahrt. Vorschnelle Abschlüsse, unüberlegte Zuspiele an den Kreis, nichts lief zusammen.

Doch in Hälfte zwei zeigten die Worte Wirkung. Zwei Siebenmeter lieferten den Ausgleich (35.), Marvin Lüthke und Frank Deutsch (37.) legten in sehenswerter Manier nach und ließen ihr Team erstmals an diesem Abend in Führung gehen. Rostock hingegen musste der kräfteraubenden Deckungsarbeit aus der ersten Halbzeit Tribut zollen. Die Reuterstädter nutzten ihre Chancen nun konsequenter, um sich abzusetzen und trotz eines kurzen Empor-Hochs das Spiel 24:21 zu gewinnen. Die Tore für den SSV erzielten Hüllinghorst (9/3), Deutsch (4/2), Nowatzki (3), Netzel (3), Lüthke (3) ,Masur (2).