Vorschau Landesliga:

Traktor will die Null halten

Nach dem Auswärtssieg in Pentz geht es für Darguns Landesliga-Elf am Sonnabend mit einem Heimspiele gegen den FSV Mirow/Rechlin weiter.

Die Darguner um Marcel Werner (rotes Trikot) treffen am Sonnabend auf Mirow/Rechlin.
             
Florian Ferber Die Darguner um Marcel Werner (rotes Trikot) treffen am Sonnabend auf Mirow/Rechlin.  

Am 7. Spieltag der Fußball-Landesliga Ost empfängt der SV Traktor Dargun im Heimspiel am Sonnabend ab 15 Uhr den FSV Mirow/Rechlin. Tabellarisch trifft dabei der Vierte auf den Sechsten. Und dass, obwohl beide Teams in der vergangenen Spielzeiten stets um den Klassenverbleib spielten.

Die Gäste aus Mirow, genau wie Dargun erst mit einer Niederlage nach sechs Spielen, rechnen sich natürlich auch in der Klosterseestadt was aus. „Ich denke die Spieler haben noch den Kick aus der Vorsaison im Kopf. Diesmal erwarte ich eine andere Einstellung“, erinnert Darguns Trainer Marko Kroll sich zurück. Traktor bot im Mai eine gruselige Vorstellung und verlor mit 0:2. Im Hinspiel zuvor gelang den Gelb-Blauen ein 2:1-Erfolg. „Wir spielen zu Hause und peilen natürlich den dreifachen Punktgewinn an“, gibt Kroll die Marschroute voraus.

Es dürfte aber dennoch ein schwieriges Unterfangen werden. Die Blau-Weißen aus Mirow netzten bereits 16 Mal. Elf Tore teilen sich Jonas Fentzahn und Christoph Bednarz. Traktor ist also gewarnt. In den bisherigen drei Auswärtspartien gelangen vier Punkte.

„Wir wollen unser Spiel durchsetzen und die Null so lange wie möglich halten“, geht Traktor-Keeper Ralf Krause positiv in die Partie. Darguns Schlussmann befindet sich in guter Form. In drei Spielen blieb er ohne Gegentor. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben die Kroll-Schützlinge einen Punkt mehr auf dem Konto als zum Abschluss der letztjährigen Hinrunde.

Anstoß der Partie ist am Sonnabend um 15:00 Uhr auf dem Darguner Sportplatz. Dabei dürfen die Zuschauer auch wieder auf die Rückkehr von Publikumsliebling Frank Zimmermann hoffen. Der 30-jährige Kopfballspezialist kann nach langer Verletzungspause wieder uneingeschränkt mittrainieren und sammelte bei der Reserve bereits Spielpraxis. Anders sieht es bei Carlo Nennemann aus. Der Blondschopf wird nach starker Prellung und Hämatom in der Wade voraussichtlich vier Wochen fehlen.

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