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Volleyballer in Zugzwang

Erst einen Sieg haben die Volleyballer aus Stavenhagen in der Landesklasse Ost verbucht. Gegen die Spitzenteams ist zuletzt nichts zu holen gewesen.

Daniel Markwart beim Angriff.
Marlen Niehusen Daniel Markwart beim Angriff.

Zum letzten Spieltag des Jahres in der Landesklasse Ost sind die Volleyballer des Stavenhagener SV am Sonnabend, 14. Dezember, in Greifswald zu Gast. Dabei trifft die junge Reuterstädter Mannschaft in Greifswald auf die Teams von Gryps Greifswald und Stralsund II. Hier gilt es für den Fünften unbedingt zu punkten, um den Tabellenvierten, die HSG Uni Greifswald II, anzugreifen.

Am letzten Spieltag zog es den SSV-Tross zum schweren Auswärtsspiel nach Greifswald. Dort warteten mit ESV Turbine Greifswald III und Eintracht Ahlbeck im Rückspiel der Landesklasse Ost die beiden führenden Teams der Liga. Der Stavenhagener SV spielte gut mit und wehrte sich zusehends. Ahlbeck, eine langjährig eingespielte Truppe, bestrafte jedoch kleinste Fehler prompt. So musste der Außenseiter dem Tabellenführer schlussendlich zum 3:0 (25:15/25:19/25:19) gratulieren. Und auch das Rückspiel gegen Turbine III wurde trotz starker kämpferischer Leistung mit 0:3 (22:25/20:25/21:25) verloren.

Davor  konnten Stavenhagens SSV-Volleyballer immerhin ihren ersten Saisonsieg einfahren. Vor heimischer Kulisse besiegten die Reuterstädter um Kapitän Felix Hag den Stralsunder VV II nach 50 Minuten klar mit 3:0 (25:11/25:11/25:5). Die junge Nachwuchsmannschaft aus der Sundstadt war vor allem körperlich deutlich unterlegen. Zuvor musste der SSV gegen Tabellenführer Eintracht Ahlbeck antreten und begann schwungvoll. Sehenswert vorgetragene Angriffe, vor allem über die Außenposition, bereiteten dem Favoriten von der Insel arge Probleme. Über die Stationen 5:3, 8:5 hangelte man sich zum 9:7. Doch Ahlbeck wachte allmählich auf und erhöhte den Druck. Bei 16:15 lagen die Gäste erstmals in Front und mit einer Angabenserie von sieben Punkten beendeten sie mit 25:16 den ersten Satz.

Der SSV fand auch im zweiten Abschnitt nicht das richtige Mittel. Immer wieder wurde der Block der Heimmannschaft auseinandergerissen und Ahlbeck fand die Lücke. 16:25 endete erneut der Satz. Sebastian Thielke kam an die Angabe und verkürzte mit sechs Punkten auf 17:20. Doch dieses Aufbäumen wehrte nur kurz. 25:19 siegte der Gast auch im dritten Satz und die Partie nach 68. Minuten 3:0 Als bester Spieler auf Seiten der Gastgeber wurde Max-Gregor Fredrich auserkoren.