Fußball-Landesliga:

Am Boden: Dargun kassiert nächste Packung

Erst 0:6 in Görmin, jetzt 0:5 gegen die TSG Neustrelitz II: Die Landesliga-Fußballer des SV Traktor Dargun durchleben gerade eine Horror-Phase.

Hoch das Bein: Thomas Duggert (unten) von Spitzenreiter Neustrelitz im „Nahkampf“ gegen Michael Rehländer.
Florian Ferber Hoch das Bein: Thomas Duggert (unten) von Spitzenreiter Neustrelitz im „Nahkampf“ gegen Michael Rehländer.

„Die hauen wir weg heute!“, gab Willi Engel, Edel-Fan von Fußball-Landesligist SV Traktor Dargun, seinen Jungs als Motivationsspritze gegen Spitzenreiter TSG Neustrelitz II mit auf den Weg. Zweckoptimismus oder echte Überzeugung? Wer weiß, aber nach 22 Minuten sahen sich der inoffizielle Sportdirektor der Gelb-Blauen und mit ihm die überschaubaren 50 Zuschauer eines Besseren belehrt. Zu dem Zeitpunkt lagen die Gäste bereits 4:0 in Führung. Am Ende des Auswärtsspaziergangs stand gar ein 5:0 zu Buche.

Eindrucksvoll, wie die Neustrelitzer die Unkenrufe nach einer Mini-Krise vom Kunstrasen fegten. „Wenn du nach zwei Remis 5:0 in Dargun gewinnst, bin ich zufrieden. Nachher hat die Konzentration etwas nachgelassen und das Spiel plätscherte so dahin“, sagte TSG-Trainer André Schröder.

Gäste sind klar überlegen

Wer nun nach dem Blitzstart des Tabellenführers – Liga-Top-Knipser Norman Richter traf bereits in der 1. Minute, Nick Stövesand (18. Minute), Kevin Weidlich (21.) und Richter (22.) legten nach – ein Donnerwetter auf Darguner Seite erwartet hatte, sah sich getäuscht. „Uns war von vornherein klar, dass wir hier nicht groß was reißen und wir hatten zudem das Scheiß-Spiel aus der Vorwoche gegen den Zweiten Görmin im Hinterkopf. Wir sind in der Halbzeit ruhig geblieben, haben es ausgewertet und wollten so weiter spielen wie in den letzten zehn Minuten vor der Pause“, erklärte Darguns Coach Marko Kroll.

Aber schon dort war zu sehen, dass die Neustrelitzer den Gastgebern in sämtlichen Belangen, sei es technisch, spielerisch oder kaltschnäuzig, überlegen waren. Während Richter und Co. munter und teilweise ohne große Gegenwehr durch Traktors Abwehrreihen kombinierten und eiskalt im Abschluss waren, versemmelten auf der anderen Seite Michael Rehländer und Andreas Franz mögliche Anschlusstreffer.  Den endgültigen K.o. lieferte erneut Norman Richter in der 52. Minute mit dem 5:0.

SV Traktor Dargun: Krause; Groth, Fanter (70. Maik Werner), Marcel Werner, Biebel, Hannes Werner, Franz (70. Tommy Lewerenz), Nennemann, Lewerenz, Binnenböse, Rehländer

 

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