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Darguns Knipser trifft gleich vierfach

Wie einst zu besten Demminer Fußball-Zeiten harmonierten Darguns Stürmer Michael Rehländer und Neuzugang Erik Grieger beim Test in Kritzmow.

Stürmer Michael Rehländer (links) erzielte alle vier Darguner Treffer, Neuling Erik Grieger (Mitte) servierte zweimal passgerecht. Da freute sich nicht nur Kollege Enrico Biebel (rechts).
Mark Berger Stürmer Michael Rehländer (links) erzielte alle vier Darguner Treffer, Neuling Erik Grieger (Mitte) servierte zweimal passgerecht. Da freute sich nicht nur Kollege Enrico Biebel (rechts).

Einen Einstand nach Maß feierte Erik Grieger im Testspiel gegen den FSV Kritzmow. Darguns Neuzugang servierte zweimal für Kollege Michael Rehländer. Dieser war bei den Rand-Rostockern extrem hungrig und erzielte alle Traktor-Treffer – vier an der Zahl. Es war seine persönliche Premiere. Vier Tore in einem Spiel gelangen dem Torjäger noch nie. 4:2 (2:1) hieß es am Ende für den SV Traktor Dargun.

Der kleine Rasenplatz in Kritzmow schien den Landesliga-Fußballern zu gefallen. Von Beginn an klappte das Umschaltspiel. Traktor erspielte sich zahlreiche Chancen. Ganze acht Minuten dauerte es, dann war es soweit. Binnenböse auf Grieger, der direkt weiter auf Rehländer – 0:1. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, mit vielen Zweikämpfen, aber auch vielen Chancen. Nach 27 Minuten blieb Rehländer im Solo cool und schob mit links ein (0:2). Die Gastgeber, immerhin in der vergangenen Saison in der Landesklasse auf Platz zwei, kamen per Freistoß von der Strafraumgrenze zum Anschluss.

Das Spiel blieb im zweiten Part weiterhin intensiv. Dennoch war der zweite Durchgang durch viele Fehler geprägt – auf beiden Seiten. Wie man einen perfekten Konter spielt, zeigten wieder die Gäste. Nach einer Ecke des FSV ging es prompt in die andere Richtung. Grieger nahm das Spielgerät mit und servierte wieder auf Rehländer, der dem Spiel weiterhin seinen Stempel aufdrückte (1:3/55.).

Dass noch weiterhin einige Arbeit auf Neu-Coach Stephan Seidel zukommt, zeigte der erneute Anschlusstreffer. Wieder war es ein Standard, der saß. Dieses Mal stimmte die Zuordnung nach einer Ecke nicht – 2:3 (61.). Doch da war ja noch ein Spieler auf dem Feld, der immer noch nicht genug hatte. Der vierte Rehländer-Treffer war einer der Marke „den will ich unbedingt machen“. Traktors Nummer 11 gewann gleich mehrere Pressschläge und netzte ein (2:4/83.).