Landesklassenpokal:

Das Viertelfinale ruft - folgt Zarnekow?

Als letzter Vertreter der Region hält der SV Concordia Zarnekow die Fahne im Landesklassenpokal hoch. Vor dem Viertelfinale wartet die Hürde HSG Uni Greifswald - ein Gegner, nicht ohne Tücken.

In der 2. Runde gegen Teterow reichte für die Zarnekower (grüne Trikots) um Marcel Schoknecht (l.) ein Treffer zum Weiterkommen.
Mark Berger In der 2. Runde gegen Teterow reichte für die Zarnekower (grüne Trikots) um Marcel Schoknecht (l.) ein Treffer zum Weiterkommen.

Der Pokal als Ablenkung vom Punktspiel-Alltag: Wenn die Fußballer des SV Concordia 1919 Zarnekow am Sonntag im Achtelfinale gegen die HSG Uni Greifswald auflaufen (14 Uhr), besteht für die Gastgeber die Chance, eine bisher eher maue Saison etwas aufzupolieren. Denn während das Team um Stürmer Marcel Schoknecht in der Staffel I bisher wenig gerissen hat - vier Niederlagen in sechs Spielen - , steht nach dem Freilos in Runde eins ein 1:0-Erfolg gegen den SV Teterow 90 zu Buche.

Treffer des goldenen Treffers in der 2. Runde damals: Marcel Schoknecht. Der ist in den Punktspielen bisher selten in der Torschützenliste zu finden - aus gutem Grund: "Ich habe nun wieder öfter Libero gespielt", erklärt er. Zum Stotterstart seiner Mannschaft ergänzt er: "In der Landesklasse läuft es noch nicht. Wir haben einige neue Spieler und auch das System etwas umgestellt. Dazu kommen Verletzungen wie die von unserem Darguner Neuzugang Hannes Kulartz." Ansätze seien gut, wie zuletzt bei der zwischenzeitlichen 2:1-Führung bei Tabellenführer Penzlin, doch über die volle Spielzeit stimme die Leistung noch nicht. Doch, so eine alte Fußball-Weisheit, auch knappe Niederlagen bringen keine Punkte.

Die soll es im Landesklassenpokal nach Möglichkeit nicht geben - schon gar nicht vor eigenem Publikum, das wieder zahlreich auf den Zarnekower Sportplatz pilgern dürfte. "Unser Ziel ist natürlich ein Heimsieg. Und unsere Jungs sind auf jeden Fall heiß auf die nächste Runde", verspricht Marcel Schoknecht.

An Begegnungen mit Gegner HSG Uni Greifswald kann sich Schoknecht nur zu Zeiten im Demminer Fußball-Dress erinnern. "Die hatten damals eine gute Truppe zusammen." Ein Blick auf die aktuelle Statistik der Landesklasse III lässt eher eine solide Durchschnittsmannschaft erwarten. Rang acht, aber immerhin schon zwei Siege in sechs Spielen. Allerdings warten die Bodden-Kicker seit drei Partien auf einen Sieg.

Dass die Greifswalder im Pokal aber zu außergewöhnlichen Leistungen fähig sind, haben sie in der 2. Runde gegen den FSV Reinberg bewiesen. Dort lagen sie im Heimspiel nach 56 Minuten mit 0:3 hinten, gewannen am Ende aber noch in der regulären Spielzeit 5:3. Robert Riebschläger gelangen dabei ab der 63. Minute sensationell alle fünf Treffer. Auf einen solchen Nervenkrimi könnten die Zarnekower und ihre Fans sicher gerne verzichten.

 

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