Final Four kann kommen:

Eine ganze Stadt im Handballfieber

Am 19. April ist es soweit: Die Entscheidung im Landespokal der Männer und Frauen fällt in Stavenhagen. Die Handball-Hochburg erwartet ein Spektakel der Extraklasse.

Lange Arme? Nicht bei Stavenhagens Hardcore-Fans Hartmut Klämt (l.) und Denny Jost. Wenn das Final Four steigt, sind ihre ganzen Anfeuerungsqualitäten gefragt.
Kati Rockenschuh-Ofcsarik Lange Arme? Nicht bei Stavenhagens Hardcore-Fans Hartmut Klämt (l.) und Denny Jost. Wenn das Final Four steigt, sind ihre ganzen Anfeuerungsqualitäten gefragt.

„Wo bleibt das Logo?“ „Die Bestellungen für die Plakate und für die Fan-Shirts müssen dringend raus.“ Wer hat eigentlich die Liste für das Catering?“ So oder so ähnlich klingt es seit gut zwei Wochen in den Vereinsräumen des Stavenhagener SV. Das Final Four, also die Austragung der Landespokal-Halbfinal- und Finalspiele der Handballer und Handballerinnen am 19. April wirft seine Schatten voraus.

Das eigens dafür gegründete Organisationsteam hat voll zu tun. Schließlich erwartet man eine große Anzahl handballbegeisterter Fans aus dem gesamten Bundesland. Wenn es nach den Vorstellungen der Verantwortlichen geht, soll es nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern gleichzeitig ein Handballfest für Groß und Klein werden. Neben der professionellen gastronomischen Versorgung werden auch die Omas und Muttis der Kindermannschaften ins Geschehen eingreifen. Ihr Erlös soll in die neue Lautsprecheranlage fließen, die man bis zum großen Ereignis installieren möchte. Damit aber auch das Umfeld stimmt, werden ebenfalls Groß und Klein eingespannt.

Arbeit gibt es genug

Bereits am Tag zuvor wird im Rahmen des Arbeitseinsatzes in der Reuterstadt kräftig zugepackt. Und auch am 19. April werden sich viele, viele Vereinsmitglieder einbringen. Da werden Ordner und Wischer gebraucht, Mannschaftsbetreuer unterwegs sein. Auch die Hüpfburg muss betreut werden. Arbeit genug, aber das stört niemanden.

Das Publikum steht bereits in den Startlöchern. Die Vorfreude beim Fan-Beauftragten Hartmut Klämt, bei Kollege Denny Jost und Co. ist enorm: „Wir können etwas ganz Großes schaffen. Und wenn wir ‚Wir‘ sagen, meinen wir das auch so. Einige der Männer brauchen unseren Trommelschlag, um sich nochmal richtig zu pushen. Klar, dass wir alles geben werden.“ Eigens dafür haben sich die Stimmungskanonen weitere Trommeln zugelegt. Für das Einlaufen der Mannschaften planen sie einen Fahnenkorso.

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