Hallenfußball :

Favoritensieg bei Teterower Budenzauber

Beim Fußball-Wettstreit in der Sporthalle des Gymnasiums hatten es vor allem die letzten drei Sekunden des Finals in sich.

Gelb (Neubrandenburg) gegen Rot (Malchin) lautete das Farbduell im Finale - mit besserem Ausgang für Gelb.
Bert Burchett Gelb (Neubrandenburg) gegen Rot (Malchin) lautete das Farbduell im Finale - mit besserem Ausgang für Gelb.

Auch in diesem Jahr hat das Teterower Fußballturnier um den Pokal des Bürgermeisters seinen Reiz für die Zuschauer nicht verloren. Wieder einmal war die Sporthalle des Gymnasiums voll besetzt.

Die acht Mannschaften boten zumindest in der Vorrunde spielerisch überzeugende Leistungen, und es gab in zwölf Vorrundenpartien immerhin 48 Tore für das Publikum zu beklatschen. Staffelsieger wurden ungeschlagen und ungefährdet Oberligist 1. FC Neubrandenburg 04 sowie die 1. Vertretung des gastgebenden SV Teterow 90, der seine Begegnungen allerdings alle sehr knapp mit jeweils einem Treffer Unterschied gewann.

Im ersten Halbfinale setzte sich der FSV 1919 Malchin trotz eines 0:1-Rückstandes knapp mit 2:1 über den SV Teterow 90 I hinweg, während in der zweiten Begegnung der 1. FC Neubrandenburg den SV Hafen Rostock bei seinem 6:0-Sieg förmlich an die Wand spielte.

Das Spiel um Platz drei brauchte ein Neunmeterschießen, um einen Sieger zu finden. Nach der regulären Spielzeit stand es zwischen dem SV Teterow 90 I und dem SV Hafen Rostock 1:1. Oliver Schroeder hatte die Bergringstädter in Führung gebracht. Vom Punkt erwiesen sich die Teterower dann nervenstärker: Schroeder, Latzko und Neumann trafen zum 4:2-Endstand.

Im Finale war mit dem 1. FC Neubrandenburg der klare Favorit gegeben, der auch gleich durch Toni Schmidt mit 1:0 in Führung ging. Aber die Malchiner konnten kurz darauf durch Ole Meyer ausgleichen. Als dann schon alle mit einer Entscheidung vom Neunmeterpunkt liebäugelten, und die Neubrandenburger dazu die letzte Minute noch in Unterzahl auskommen mussten, traf Daniel Nawotke drei Sekunden vor dem Abpfiff zum 2:1 für den Oberligisten.