Fußball:

FSV Malchin bekommt halbes Dutzend eingeschenkt

Nach dem Pampow-Spiel wollten sie wissen, wo sie stehen und haben es knallhart auf der Grün-Weißen Anzeigentafel vorgeführt bekommen. Die Malchiner Verbandsligafußballer gingen unter.

Gegen Pampow hatten die Malchiner Verbandsliga-Kicker zu oft das Nachsehen.
Marcus Budniak Gegen Pampow hatten die Malchiner Verbandsliga-Kicker zu oft das Nachsehen.

Das 0:6, welches schon nach 70 Minuten bestand hatte, „ist nicht unser Anspruch,“erklärte Trainer Marcus Budniak. Der als Verbandsliga-Dino angepriesene Malchiner FSV zeigte sich naiv und nicht in der Lage den Gegner zu gefährden. Im Abwehrbereich leisteten sich die Malchiner krasse individuelle Fehler, die kein Verbandsliganiveau erlauben. Dabei gab es durchaus frohe Kunde vor dem Spiel. Felix Sugint bekam die Freigabe vom Verband, konnte erstmals mitwirken. Auch Anton Messing stand erstmals in der Startaufstellung nach seiner Rückkehr. Somit gibt es ein paar personelle Alternative in der dünnen Spielerdecke. Um im Bild zu bleiben. Doch dem FSV fehlten schlichtweg Strategen und Routiniers, um den Angriffsschwung der Piraten, wie sich die Pampower bildlich vermarkten, den Wind aus den Segeln zu nehmen. Schon nach 30 Sekunden stand Tino Wittkowski alleine vorm Malchiner Kasten, verballerte seine Hundertprozenter. Danach wurde der Gast kurzzeitig aktiv. Felix Sugints Kopfball wurde von der Linie gerettet. „Immer wenn wir dachten wir kommen in das Spiel, traf Pampow“, sagte Sugint später. In der 10. Minute hatte Felix Rümker gegen Groth wiedereinmal das Nachsehen und foulte. Den Elfer verwandelte Hasselmann.Rzeszutek (24.) und Rümker (19.) hatten früh die letzten Malchiner Chancen des Spiels. Dann leistete sich der Gast wieder Fehler auf den Außenpositionen. Witkowski und Drewes machten bis zur Pause das 3:0 klar. Als Sekunden nach Wiederanpfiff Waack nach einer Ecke vier Meter mutterseelenalleine vor dem Tor zum Kopfball kam, war das Spiel entschieden. Pampow löcherte weiter Malchins Defensive und kam schnell zum fünften und sechsten Treffer. Um Schadensbegrenzung bemüht, brachten die 1919er das Spiel zu Ende.Am kommenden Sonnabend empfangen die Rot-Weißen den Grimmener SV auf dem Kunstrasen. Die Grimmener sind nicht optimal in die Saison gestartet, wie der FSV auch.FSV Malchin: Zühlke, Rümker, Plagens, Baumann, Messing, Pätzold, Libnow (59. Gieseler), Sugint (75. Budniak), Schudek, Rzeszutek, Jähnke (64.Vreydal)

 

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